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Lesedauer 2 Min.

Klassische Telefonie verliert weiter an Boden

Telefonieren via Festnetz oder Mobilfunk wird immer weniger genutzt. Stattdessen setzen Anwender Messenger-Dienste wie WhatsApp, Signal oder Threema ein.
© (Quelle: Primakov shutterstock)

Die klassische Telefonie in Deutschland befindet sich im freien Fall – sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz. Laut aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur sank die Anzahl der abgehenden Mobilfunk-Gesprächsminuten von 163 Milliarden im Jahr 2021 auf 145 Milliarden im Jahr 2024. Im Festnetz ist der Rückgang noch drastischer: von 104 Milliarden Minuten im Jahr 2020 auf lediglich 57 Milliarden Minuten im Jahr 2024.

Gleichzeitig erleben internetbasierte Kommunikationsdienste einen regelrechten Boom. Im Jahr 2024 wurden 197 Milliarden Audio-Gesprächsminuten und 184 Milliarden Videogesprächsminuten über Messenger-Apps wie WhatsApp, Signal und Threema verzeichnet – ein signifikanter Anstieg gegenüber den 121 Milliarden Audio- und 143 Milliarden Videominuten im Jahr 2022.

Dieser Trend zeigt deutlich: Nutzer bevorzugen zunehmend die Flexibilität und Zusatzfunktionen von Messenger-Diensten gegenüber der traditionellen Telefonie. Für Telekommunikationsanbieter bedeutet dies, ihre Geschäftsmodelle anzupassen und verstärkt auf digitale Kommunikationslösungen zu setzen.

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