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Lesedauer 2 Min.

Viele wollen nachhaltige Smartphones – doch kaum jemand nutzt sie

Eine aktuelle Bitkom-Umfrage zeigt: Ein Drittel der Smartphone-Nutzer in Deutschland ist bereit, für ein nachhaltig produziertes Gerät mehr zu zahlen. Dennoch bleibt der Anteil reparierbarer oder modularer Modelle gering.
© (Quelle: Negro Elkha shutterstock)

Nachhaltigkeit gewinnt beim Smartphone-Kauf an Bedeutung. Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom würden 34 Prozent der Nutzer mehr Geld für ein ökologisch und sozial verantwortungsvoll hergestelltes Smartphone ausgeben. Im Durchschnitt liegt der Aufpreis, den sie zu zahlen bereit wären, bei 31 Euro. Dabei zeigen Frauen mit 41 Prozent eine höhere Zahlungsbereitschaft als Männer mit 26 Prozent.

Trotz dieser Bereitschaft bleibt die Verbreitung nachhaltiger Smartphone-Modelle gering. Nur 6 Prozent der Befragten besitzen ein Gerät, das sich leicht auseinandernehmen und reparieren lässt. Weitere 20 Prozent können sich vorstellen, ein solches Gerät zu nutzen, während 68 Prozent dies ablehnen.

Bitkom.

Viele Nutzer setzen auf Schutzmaßnahmen, um die Lebensdauer ihrer Geräte zu verlängern: 76 Prozent verwenden Schutzhüllen und 71 Prozent nutzen Display-Folien. „Ein Smartphone wird umso nachhaltiger, je länger es genutzt wird – denn die größten Umweltbelastungen entstehen bei der Herstellung“, betont Niklas Meyer-Breitkreuz, Bereichsleiter Nachhaltigkeit & Umwelt beim Bitkom.

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