Quartalszahlen: Die Telekom wächst auch in schwierigen Zeiten
Trotz schwierigen Marktbedingungen hat die Deutsche Telekom ihren Aktionären gute Zahlen für das erste Quartal des Jahres vorgelegt. Demnach wuchs der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 4,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Die Service-Umsätze stiegen organisch um 4,6 Prozent auf 25,0 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL steigt gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro und der bereinigte Konzernüberschuss wuchs um 6,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.
In der berichteten Betrachtung ergeben sich wegen des im Jahresvergleich schwächeren US-Dollars rein rechnerisch geringere Wachstumsraten: 0,4 Prozent beim Umsatz, 0,8 Prozent bei den Service-Umsätzen und 2,0 Prozent beim bereinigten EBITDA AL.
Angesichts des guten Starts und der Zahlen der US-Tochter T-Mobile vor allem bei den Serviceumsätzen hebt der Konzern seine Finanzziele für das Gesamtjahr leicht an: Die neue Prognose für 2026 sieht ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden Euro und mehr als 19,8 Milliarden Euro Free Cashflow AL vor. Bislang wurden rund 47,4 Milliarden Euro und rund 19,8 Milliarden Euro erwartet. Die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie bleibt unverändert bei rund 2,20 Euro.
„Die Deutsche Telekom zeigt Resilienz in bewegten Zeiten“, sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender des Konzerns. „Weitgehend unbeeindruckt von den Ereignissen rund um den Globus läuft unser Geschäft stabil. Wir haben sogar unsere Prognose leicht angehoben.“
Der Blick auf die Kundenzahlen in Deutschland zeigt vom vierten Quartal 2025 zum Ende des ersten Quartals 2026 ein Wachstum im Mobilfunk von 1,1 Prozent auf 75,32 Millionen Kunden. Das Wachstum der Service-Umsätze im Mobilfunk lag im ersten Quartal bei 2,1 Prozent. Unter den eigenen Marken (Telekom und Congstar) verzeichnete man in Deutschland 200.000 neue Vertragskunden.
Die Zahl der Festnetzanschlüsse ging dagegen um 0,5 Prozent auf 16,71 Millionen zurück, was vor allem an einem deutlichen Minus bei nicht-breitbandigen Anschüssen, die auf Kupferkabeln basieren, liegt. Mit Glasfaseranschlüssen könnte die Telekom mehr als 13 Millionen Haushalte erreichen, abgeschlossen haben davon aber erst 2,2 Millionen einen FTTH-Vertrag. Immerhin stieg die Anschlussquote innerhalb von 12 Monaten von 15,5 auf 17,1 Prozent.