Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Schadsoftware Darksword bedroht iPhones

Experten warnen vor einer neuen Schadsoftware, die Daten auf iPhones ausspionieren kann. Apple hat bereits mit einem Update reagiert, das die Nutzer vor allem älterer Modelle installieren sollten.
Virus auf dem Smartphone
© ChatGPT

Eine Schadsoftware namens "Darksword" bedroht iPhone-Nutzer. Seit November 2025 beobachtet die Google Threat. Es handelt sich demnach um Schadsoftware, die eine Vielzahl unterschiedlicher Schwachstellen nutzt, um sich nach und nach immer tiefer auf iPhones einzunisten und die Sicherheitsbarrieren des Betriebssystems zu überwinden.

Schon der Aufruf einer infizierten Website soll reichen, um die Telefone durch Kombination mehrerer Zero-Day-Lücken zu übernehmen. Ein Ziel sind Wallet-Apps, von denen Kriminelle Bitcoins und andere Kryptowährungen stehlen könnten. Auch E-Mails, Instant Messenger, Konatakte und Accountdaten können ein Ziel der Banden sein. Die Software verwischt nach dem Angriff und dem Übertragen der Daten auf die Server der Angreifer ihre Spuren auf dem Smartphone.

Dabei geht es den Sicherheitsexperten nicht um gezielte Angriffe auf einzelne Personen wie etwa politische Gegner, sondern um einen Einsatz gegen die breite Bevölkerung, etwa indem Websites von Medien oder Behörden infiltriert werden. Als Urheber vermuten die Sicherheitsexperten nicht nur stattliche Akteure vor allem aus Russland, sondern auch Kriminelle.

Apple hat bereits mit einem Update reagiert, ohnehin sind Nutzer mit aktuellen Versionen des Betriebssystems iOS gegen die Angriffe geschützt. Nach Schätzungen der Sicherheitsfirmen gibt es aber weltweit mehr als 200 Millionen Geräte, die für die Attacke anfällig sind. Das sind nicht nur iPhones von Nutzern, die keine Updates mehr installieren, sondern auch solche, die mit einem Alter von neun bis zehn Jahren nicht mehr von Apple versorgt werden. 

Betroffen sind die Versionen iOS 18.4 bis iOS 18.6.2, die zwischen März und August 2025 veröffentlicht wurden. Aktuelle Geräte werden mit iOS 26.3.1 ausgeliefert, das mit einem automatisch ausgespielten Update gegen "Darksword" und die bereits kurz zuvor entdeckte Schadsoftware "Coruna" abgesichert ist. 

Neueste Beiträge

Komsa bringt mobile Roboter von Kuka in den Channel
Der Distributor erweitert sein Portfolio um Autonome Mobile Roboter des Augsburger Herstellers. Systemhäuser und Integratoren sollen damit ein neues Geschäftsfeld bekommen.
3 Minuten
29. Okt 2026
ElectronicPartner gründet Landesorganisation für Deutschland
Einkauf, Vertrieb und Marketing wandern in eine neue Einheit, die Martin Wolf leiten soll. Patrick van Tent, erst seit dem Frühjahr im Vorstand, kehrt in die Niederlande zurück.
3 Minuten
30. Okt 2026
Sicherheitsmarkt wächst 2026 auf 14,3 Milliarden Euro
Die deutschen Unternehmen geben 2026 voraussichtlich 11,7 Prozent mehr für IT-Sicherheit aus als im Vorjahr. Nach Zahlen von Bitkom und IDC legt vor allem Software zu, Dienstleistungen wachsen schwächer.
3 Minuten
28. Okt 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Das sind die Smartphone-Bestseller des zweiten Quartals
Counterpoint Research hat wieder Liste der zehn weltweit am häufigsten verkaufen Smartphones veröffentlicht. Darunter finden sich jeweils fünf Modelle von Apple und fünf von Samsung, die Konkurrenten gehen leer aus.
2 Minuten
27. Aug 2026
Das sind die Smartphone-Bestseller des ersten Quartals
Fünfmal Samsung, viermal Apple und einmal Xiaomi: Die Marktforscher von Counterpoint Research haben die weltweit im ersten Quartal des Jahres am häufigsten verkauften Smartphones ermittelt.
2 Minuten
7. Mai 2026
1&1 kooperiert mit Telekom-Joint-Venture GlasfaserPlus
Der Telekommunikationsanbieter 1&1 erhält Zugang zum Glasfasernetz von GlasfaserPlus, einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und des Infrastrukturinvestors IFM. Die langfristige Vereinbarung erweitert die potenzielle Reichweite von 1&1 um rund 2,7 Millionen Haushalte und umfasst auch künftige Ausbaugebiete.
3 Minuten
15. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige