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Lesedauer 3 Min.

So nutzen Anwender in Europa das Handy während der Arbeit

Laut einer Studie von Galaxus nutzen Anwender am Arbeitsplatz das Smartphone überwiegend für private Zwecke. Die Kollegen finden das größtenteils nervig, vor allem wenn das Handy auf laut gestellt ist.
© (Quelle: stock 4you shutterstock)

Jeder kennt es: Die Kollegen haben natürlich ihr Smartphone auch am Arbeitsplatz dabei. Genutzt wird es im Büro primär für private Zwecke. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von Galaxus.

Ein privater Anruf während des Meetings, ein nerviger Klingelton, exzessiver Social-Media-Konsum – die Nutzung des Smartphones am Arbeitsplatz birgt Potenzial für Konflikte. In welche Fettnäpfchen man in welchen Ländern nicht treten sollte, zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Galaxus. Befragt wurden 5.060 Menschen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien.

Befragte aus allen Ländern geben an, das Smartphone am Arbeitsplatz vor allem für private Zwecke zu nutzen. 65 Prozent verwenden ihr Handy, um persönliche Anrufe zu tätigen oder Textnachrichten zu checken. Zudem greifen Europäerinnen und Europäer während der Arbeit gerne zum Smartphone, um Nachrichten zu konsumieren und in sozialen Netzwerken zu surfen. In Italien ist es fast jede zweite Person, die während der Arbeitszeit durch TikTok und Instagram scrollt. Die größte geschäftliche Relevanz im Arbeitsalltag hat das Handy in der Schweiz. 52 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer geben an, das Gerät für arbeitsbezogene Aufgaben zu verwenden.

Europa ist sich einig: Im Büro sollte man das Smartphone auf lautlos stellen. Denn 68 Prozent der Befragten finden klingelnde Handys unangebracht. In der Schweiz erachten knapp drei Viertel der Befragten auf laut gestellte Handys am Arbeitsplatz als unangemessen. Die Deutschen sind im europäischen Vergleich diesbezüglich am entspanntesten: Nur 64 Prozent der Befragten ärgern sich über klingelnde Mobiltelefone.

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