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Vielen ist die Reparatur von Smartphones zu teuer

Noch hat nur eine Minderheit einen Schaden am Smartphone in der Vergangenheit auch reparieren lassen oder ihn selbst behoben. Eine Umfrage des Bitkom zeigt, dass diese Bereitschaft steigt, wenn die Bedingungen besser werden.
© (Quelle: Shutterstock / Vlad Teodor)

Defekte Smartphones zu reparieren, schont in den meisten Fällen nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch gut für die Umwelt. Der Branchenverband Bitkom hat jetzt in einer repräsentativen Umfrage unter Deutschen ab 16 Jahren ermittelt, welche Einstellungen es zu diesem Thema gibt.

So haben 34 Prozent der Befragten, die schon einmal mindestens einen Schaden an ihrem Smartphone oder Handy hatten, diesen durch einen Händler oder eine Werkstatt reparieren lassen, immerhin 7 Prozent haben die Reparatur selbst durchgeführt. Von jenen, die nicht repariert haben, sagen 67 Prozent, dass ihnen die Reparatur zu teuer war. 47 Prozent wollten ohnehin ein neues Gerät und 43 Prozent haben eine Reparatur als zu kompliziert empfunden. Für 28 Prozent hätte der Vorgang zu lange gedauert und bei ebenfalls 28 Prozent war der Schaden nicht zu beheben.

Einige Maßnahmen könnten helfen, die Reparaturquote zu steigern: 82 Prozent wünschen sich ein Siegel, das über die Reparierbarkeit eines Smartphones Auskunft gibt – und ebenso viele (82 Prozent) ein Siegel, das Informationen zur Langlebigkeit und Robustheit liefert. Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Reparaturen halten 64 Prozent für sinnvoll.

Insgesamt hatten 88 Prozent der Befragten schon einmal einen Schaden an einem oder mehreren Geräten, wobei es sich in den meisten Fällen (77 Prozent) um Schäden handelt, die vor allem durch Unachtsamkeit entstehen: 67 Prozent hatten einen Displayschaden, 35 Prozent ein beschädigtes Gehäuse und 9 Prozent einen Wasserschaden. Zudem hatten 45 Prozent schon einmal einen defekten Akku, 36 Prozent einen Lautsprecher- oder Mikrofondefekt sowie 20 Prozent einen Kameraschaden. 17 Prozent berichteten von einer defekten Ladebuchse.

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