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Siewert & Kau liefert wieder Waren aus

Nach der Insolvenz am 5. Mai dieses Jahres stand zwei Wochen lang der Betrieb still. Nun bereitet sich der Distributor auf die Auslieferung und Bearbeitung bestehender Aufträge vor. Der Online-Shop ist aber weiterhin geschlossen.
© (Quelle: Zerbor / Shutterstock)

Rund zwei Wochen nach dem Insolvenzantrag bemüht sich Siewert & Kau um ein wenig Normalität, wenn auch in Grenzen. Nun möchte der Distributor zumindest bestehende Aufträge wieder ausliefern, allerdings mit Einschränkungen, die mit dem laufenden Insolvenzverfahren zusammenhängen. Konkret müssen Fachhändler aktiv werden, wenn sie die Lieferung noch wünschen. Dazu müssen sie den Distributor informieren, ob sie an dem Auftrag festhalten möchten. Dieser prüft die Verfügbarkeit und versendet die Ware. Zahlungen gehen dann aber an die vorläufige Insolvenzverwalterin Marion Rodine. Kunden, die ein Schreiben der Coface Debitorenmanagement GmbH erhalten haben, sollen diese dort genannten und noch nicht bezahlten Rechnungen allerdings ausschließlich an die Coface Debitorenmanagement GmbH begleichen. Der Distributor hat für diesen Vorgang eine eigene Webseite eingerichtet.

Die Insolvenzverwalterin Rodine erklärt zudem: „Im Insolvenzeröffnungsverfahren ist es unser Ziel, das Geschäftsmodell von Siewert & Kau Computertechnik mit dem ineinander verzahnten Einkaufs- und Lieferprozess fortzuführen. Die dafür notwendigen Abstimmungen mit den Lieferanten aus Europa, Asien und den USA laufen auf Hochtouren. Erste Lieferanten haben Verkäufen ihrer Ware bereits zugestimmt. Die finanzierenden Banken haben für ihren Teil bereits grünes Licht gegeben.“ Wichtig sei zu wissen: „Ein Hochfahren der Systeme wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die Geschäftsführung erwartet, dass Siewert & Kau bis Ende der Woche wieder auf allen Ebenen verfügbar sein wird.“

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