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Lesedauer 3 Min.

Coolblue baut Logistik und Service in Bayern aus

Mit einem neuen Logistikzentrum in Nürnberg startet Coolblue seinen eigenen Liefer- und Installationsservice für Haushaltsgroßgeräte im bayerischen Raum. Der Ausbau ist Teil der weiteren Expansion in Deutschland.
Coolblue expandiert weiter

Coolblue inszeniert die Eröffnung seines neuen Logistikstandorts in Nürnberg

© Coolblue

Der niederländische Elektronikhändler Coolblue hat in Nürnberg sein erstes Logistikzentrum in Bayern eröffnet. Von dem Standort aus liefert das Unternehmen ab sofort große Haushaltsgeräte und Fernseher im Raum Nürnberg mit eigenen Teams aus. Kundinnen und Kunden erhalten ihre Bestellung in der Regel ab dem nächsten Werktag und können ein einstündiges Lieferzeitfenster wählen.

Mit dem neuen Standort treibt Coolblue den Aufbau eigener Logistik- und Servicekapazitäten in Deutschland weiter voran. Während kleinere Produkte weiterhin über Versanddienstleister verschickt werden, übernimmt das Unternehmen die Auslieferung großer Geräte zunehmend selbst.

Die Lieferteams bringen die Geräte bis an den Aufstellort, schließen sie an und nehmen Verpackung sowie auf Wunsch Altgeräte wieder mit. Schrittweise soll das Angebot um zusätzliche Leistungen erweitert werden, etwa die Montage von TV-Geräten oder komplexere Installationen im Haushalt.

Ausbau der Infrastruktur in Deutschland

Das Logistikzentrum in Nürnberg ist bereits der achte Standort dieser Art in Deutschland. Coolblue verfolgt damit eine Strategie, bei der Logistik und Service eng miteinander verzahnt werden. Ziel ist es, die Kontrolle über die sogenannte letzte Meile zu erhöhen und sich über zusätzliche Dienstleistungen vom Wettbewerb abzugrenzen.

Der neue Standort ergänzt den bereits begonnenen Ausbau in Süddeutschland. Schon zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, seine Infrastruktur in Deutschland deutlich zu erweitern und weitere Regionen zu erschließen.

Expansion mit klarem Muster

Bereits in den vergangenen Monaten hat Coolblue seine Präsenz in Deutschland ausgebaut. Wie berichtet, setzt das Unternehmen dabei auf ein wiederkehrendes Muster: Zunächst werden Logistikstrukturen aufgebaut, anschließend folgen stationäre Standorte.

Mit dem Einstieg in Bayern dürfte sich dieser Ansatz fortsetzen. Neben neuen Logistikzentren sind auch weitere Stores geplant. Deutschland gilt für Coolblue als zentraler Wachstumsmarkt.

Mit dem Ausbau eigener Liefer- und Installationsleistungen setzt Coolblue stärker auf Services als Wettbewerbsvorteil. Gerade bei Haushaltsgroßgeräten, bei denen Lieferung und Aufbau eine größere Rolle spielen, kann dies ein entscheidender Faktor im Wettbewerb mit klassischen Händlern und reinen Onlineanbietern sein.

Der Schritt zeigt zugleich einen breiteren Trend im Handel: Anbieter versuchen zunehmend, sich nicht nur über Preise oder Sortiment zu positionieren, sondern über zusätzliche Leistungen rund um Lieferung, Installation und Kundenservice.

 

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