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Coolblue beruft Marco Stiemert zum Einkaufschef

Der frühere MediaMarktSaturn-Manager übernimmt als Director Purchasing Germany die Verantwortung für den Einkauf. Die Personalie fällt in eine Phase, in der Coolblue seine Präsenz in Deutschland deutlich ausbaut.

Marco Stiemert ist seit Juni Director Purchasing Germany bei Coolblue. Zuvor war er mehr als 25 Jahre bei MediaMarktSaturn tätig

© (Quelle: Coolblue)

Coolblue hat Marco Stiemert zum Director Purchasing Germany ernannt. Der 51-Jährige übernimmt die Verantwortung für Einkaufsprozesse, Lieferantenbeziehungen und neue Partnerschaften. Stiemert gilt als ausgewiesener Branchenkenner: Mehr als 25 Jahre war er für MediaMarktSaturn tätig, wo er unterschiedliche Schlüsselpositionen durchlief, vom Aufbau des Qualitätsmanagements über die Verantwortung für IT- und Telekommunikationsprodukte bis hin zur Leitung der Category Group für zentrale Warengruppen.

Mit diesem Hintergrund bringt Stiemert sowohl breite operative Erfahrung als auch ein belastbares Netzwerk mit. „Mit Marco Stiemert gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit mit tiefem Marktverständnis und exzellentem Netzwerk in der deutschen Handelslandschaft“, erklärt Urs Möller, Country Manager Coolblue Germany.

Stiemert selbst hebt die Unternehmenskultur als entscheidendes Motiv hervor: „Mich reizt die Chance, mit meiner Erfahrung Teil dieser außergewöhnlichen Wachstumsstory zu sein und die Entwicklung aktiv mitzugestalten. Bei Coolblue wird Kundenzentrierung nicht nur als Leitprinzip formuliert, sondern in allen Prozessen, Strukturen und im täglichen Miteinander gelebt.“ Auch das Feedback seiner bisherigen Gespräche mit Herstellern und Lieferanten sei durchweg positiv, so Stiemert: Das klare Konzept und die enge Verzahnung von Infrastruktur und Service würden geschätzt.

Expansion im deutschen Markt

Die Berufung Stiemerts fällt in eine Phase, in der Coolblue den deutschen Markt Schritt für Schritt erschließt. Seit 2022 hat das Unternehmen Stores in Düsseldorf, Essen, Dortmund und Frankfurt eröffnet, 2025 folgte Hamburg als erster Standort im Norden. Für den Herbst ist Hannover angekündigt. Hinzu kommen regionale Logistikzentren, zuletzt in Tamm bei Stuttgart. Von dort aus sollen Kundinnen und Kunden in Baden-Württemberg künftig per eigenem Lieferservice am nächsten Werktag beliefert werden.

Bis 2029 will Coolblue insgesamt 38 Stores und elf Logistikzentren in Deutschland betreiben und über 150 Millionen Euro investieren. Der hohe Net Promoter Score (NPS) dient dabei als wichtigste Steuerungsgröße: Wachstum soll nur dort erfolgen, wo die Kundenzufriedenheit langfristig gesichert ist.

Mit der Personalie sendet Coolblue ein Signal an Industrie und Handel: Der deutsche Markt rückt stärker in den Mittelpunkt, und der Einkauf wird mit einer Führungskraft besetzt, die sowohl die Strukturen großer Handelsunternehmen kennt als auch über enge Kontakte zu Herstellern und Distributoren verfügt. Für Stiemert eröffnet die neue Rolle die Möglichkeit, seine Erfahrung aus dem internationalen Handelsumfeld in eine Wachstumsphase einzubringen, die von massiven Investitionen und neuen Standorten geprägt ist.

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