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Lesedauer 3 Min.

Social-Media-Trends bringen nicht jedem Händler Umsatz

Virale Trends aus sozialen Netzwerken spielen für viele Händler eine wachsende Rolle bei Marketing und Sortiment. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich die Übernahme solcher Trends wirtschaftlich nicht für jedes Unternehmen auszahlt.
2026-Social Media Shop Online

Soziale Medien prägen zunehmend, welche Trends Händler aufgreifen – besonders im Online-Handel

© DALL-E

Für viele kleine Handelsunternehmen sind Social-Media-Trends ein fester Bestandteil ihrer Vertriebs- und Marketingstrategie geworden. Laut einer Umfrage des Zahlungsanbieters SumUp unter 500 Kleinunternehmen in Deutschland haben 79 % der Betriebe im vergangenen Jahr mindestens einen Trend aus sozialen Netzwerken aufgegriffen. Allerdings berichten nur 37 % von einem positiven Effekt auf ihr Geschäft, während lediglich 12 % einen signifikanten Einfluss auf den Umsatz feststellen konnten.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung solcher Trends mit Unsicherheit verbunden ist. Rund ein Viertel der Befragten (26 %) gibt an, Schwierigkeiten zu haben, die Relevanz eines Trends für das eigene Geschäftsmodell einzuschätzen. Zudem sehen 19 % ein zu hohes finanzielles Risiko, während 18 % befürchten, Zeit in kurzlebige Entwicklungen zu investieren.

Unterschiedliche Auswirkungen im Einzelhandel

Im Einzelhandel berichten 34 % der Unternehmen von positiven Effekten durch Social-Media-Trends. Gleichzeitig geben 9 % an, dass bestimmte Trends ihrem Geschäft sogar geschadet haben. Als größtes Risiko sehen Händler vor allem Investitionen in Waren, die sich später nicht verkaufen lassen.

Viele Unternehmen beobachten soziale Netzwerke gezielt, um neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Insgesamt nennen 34 % Social Media als wichtige Quelle für Trends. Gleichzeitig spielen auch Partner und Lieferanten eine wichtige Rolle: 22 % der Unternehmen nutzen diese als Informationsquelle, um Veränderungen im Markt frühzeitig wahrzunehmen.

Für Fachhändler und Online-Reseller können Social-Media-Trends ein Instrument sein, um neue Kundengruppen anzusprechen und das eigene Angebot anzupassen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass eine gezielte Auswahl entscheidend ist. Nicht jeder Trend passt zu jedem Geschäftsmodell oder bietet langfristigen wirtschaftlichen Nutzen.

Neben sozialen Netzwerken bleiben auch klassische Quellen relevant. Branchenveranstaltungen, Partnernetzwerke und direkte Kundenanfragen liefern zusätzliche Hinweise auf neue Entwicklungen. Viele Händler kombinieren diese Informationsquellen, um Trends frühzeitig zu erkennen und gezielt für ihr Geschäft zu nutzen.

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