Partnerschaft 18.11.2014, 14:10 Uhr

Samsung und SAP arbeiten zusammen

Ziel der Partnerschaft zwischen Samsung und SAP ist es, Unternehmenslösungen für verschiedene Branchen zu entwickeln. Auch Apple und IBM starten erste Angebote.
(Quelle: © Photo-K - Fotolia.com )
Nach IBM und Apple haben nun erneut eine Softwareschmiede und ein Hardware-Hersteller eine Kooperation im B2B-Segment beschlossen: Samsung und SAP gaben auf der SAP-Technologiekonferenz SAP TechEd eine weitreichende Partnerschaft bekannt.
Demnach werden die beiden Partner auf Basis mobiler Endgeräte von Samsung wie Smartphones, Tablets und Wearables Unternehmenslösungen für vertikale Märkte entwickeln. Dazu gehören im ersten Schritt beispielsweise der Handel, die Öl- und Gasindustrie, das Finanz- sowie das Gesundheitswesen.
So arbeiten die Partner nach eigenen Angaben an einer Lösung, mit der Einzelhändler ihren Kunden „innovative Einkaufserlebnisse bieten können“. Verkaufsmitarbeiter sollen beispielsweise die Möglichkeit haben, Kundendaten in Echtzeit einzusehen und ihre Verkaufsgespräche mit dem SAP Precision Marketing gezielter zu gestalten.

Aufbau eines Partnernetzes in Planung

Weiterhin planen die beiden Unternehmen den Aufbau eines Partnernetzes: So ist etwa die Zusammenarbeit mit Entwicklern geplant, die in die Kooperation miteinbezogen werden. Darüber hinaus sollen diese von gemeinsamen Cloud-Lösungen auf Basis mobiler Services für die SAP HANA Cloud profitieren. Diese basiert auf SAP HANA und bietet Anwendungs- und Datenbankservices, die die Entwicklung von Echtzeitanwendungen ermöglichen sollen.
Hintergrund: Samsung möchte sein Engagement im Business-Umfeld ausbauen. Hierfür hat der Hersteller beispielsweise mit dem Galaxy S4 Active und dem erst kürzlich vorgestellten Galaxy Tab Active Hardware im Sortiment, die auch rauen Arbeitsumgebungen standhalten soll.

Erste Angebote von Apple und IBM

Unterdessen zeigt auch die Kooperation von Apple und IBM erste Früchte. Die Partner haben das Enterprise-Angebot „Apple Care für Unternehmen“ vorgestellt. So sollen Account-Manager von IBM als persönliche Ansprechpartner Enterprise-Kunden dabei helfen, die IT-Infrastruktur zu prüfen, Probleme zu lösen und monatliche Aktivitätsberichte für Support-Anrufe und Reparaturen zu erstellen.
Der Support soll rund um die Uhr zur Verfügung stehen und das gesamte Produkt-Portfolio von Apple umfassen.



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