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O2 Telefónica startet nutzungsbasierte Roaming-Optionen

Mit einem neuen Abrechnungsmodell für weltweite Datennutzung reagiert O2 Telefónica auf die Anforderungen von Firmenkunden. Die neuen Roaming-Optionen gelten für über 150 Länder und sollen Kosten transparenter machen.

Geschäftsreisen mit weniger Aufwand: O2 Telefónica führt neue Roaming-Optionen ein, bei denen nur die tatsächliche Datennutzung im Ausland berechnet wird

© (Quelle: shutterstock / Monster Ztudio)

O2 Telefónica erweitert ihr Angebot für Geschäftskunden um neue, nutzungsabhängige Roaming-Optionen. Im Mittelpunkt steht eine „Pay What You Use“-Logik, bei der keine Grundgebühr anfällt und ausschließlich die tatsächliche Datennutzung berechnet wird. Das Modell gilt in den Weltzonen „World Select“ und „Rest of World“ – also in mehr als 150 Ländern weltweit.

Die Optionen sind zunächst im Tarif O2 Business Match voreingestellt und lassen sich in anderen Business-Tarifen optional buchen. Nach Angaben des Unternehmens sollen sie Unternehmen ermöglichen, Roamingkosten besser zu kontrollieren und Ausgaben bei Nichtnutzung zu vermeiden. Integrierte Kostenlimits sollen zudem verhindern, dass hohe Rechnungen durch unerwartete Nutzung entstehen.

Ergänzend bietet O2 Telefónica neue Telefonie- und SMS-Pakete an: Das Sprachpaket „World Select Plus 2400 Minuten“ ist mit einer Laufzeit von einem oder 24 Monaten erhältlich, während „World Select Plus 100 SMS“ monatlich buchbar ist. Alle Bausteine sind modular aufgebaut und lassen sich mit bestehenden Mobilfunktarifen kombinieren.

Fokus auf Kostenkontrolle und einfache Verwaltung

Die neuen Optionen sind Teil der Weiterentwicklung des Geschäftskundenportfolios von O2 Telefónica. Im B2B-Umfeld gehören flexible und transparente Tarife inzwischen zu den wichtigsten Auswahlkriterien. Viele Unternehmen hatten in den vergangenen Jahren kritisiert, dass klassische Roaming-Modelle häufig auf Pauschalen beruhen, die nur einen geringen Teil der tatsächlichen Nutzung abbilden.

Mit der neuen Struktur will O2 Telefónica auch den Verwaltungsaufwand senken: Da die „Pay What You Use“-Option im Haupttarif O2 Business Match standardmäßig aktiviert ist, müssen Unternehmen keine separate Buchung vornehmen. Für größere Firmenkunden mit zentralem Vertragsmanagement könnte das Modell damit die Abrechnung vereinfachen.

Mit der Einführung der neuen Roaming-Optionen setzt O2 Telefónica ihre Strategie fort, Geschäftskundentarife stärker an individuelle Nutzungsprofile anzupassen. Im Fokus stehen laut Unternehmen Flexibilität, Transparenz und eine einfachere Integration in bestehende Firmenrichtlinien für mobile Kommunikation.

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