3D-Sound: Amazon Echo Studio im Test

Licht und Schatten beim Amazon Echo Studio

So gut der Klang bei Musik und TV ist, es gibt auch einige Schattenseiten am neuen Echo Studio. Die Sprachsteuerung funktionierte an sich zwar gut, allerdings ist die Einstellung der Lautstärke via Sprachbefehl schlecht gelöst, da es hier schlicht zu wenige Abstufungen gibt. Hier ist aber zu erwarten, dass Amazon via Software-Update nachbessert. Die automatische Ausmessung des Raums funktioniert dann gut, wenn der Lautsprecher frei beispielsweise auf dem Fernsehtisch steht. Wer ihn aber in oder sogar auf einem Regal unterbringen muss, sieht sich mit den Grenzen der Technologie konfrontiert. Was man mit guter Software machen kann, beweist einmal mehr Sonos mit TruePlay. 
Wer den Echo Studio im Badezimmer aufstellt, wird nicht immer einen guten Klang hinbekommen. Sonos schafft es dagegen, die starken Reflektionen durch die glatten Wände so zu kompensieren, dass ein angenehmes Klangfeld entsteht.
Insgesamt hinterließ der Echo Studio von Amazon aber dennoch ein sehr gutes Bild. Für 199 Euro bekommt man einen hervorragend verarbeiteten Lautsprecher, der mit einem tollen räumlichen Eindruck überzeugen kann. Der zusätzliche obere Treiber sorgt besonders beim Einsatz am TV für überraschend tolles Kino-Feeling, damit ist der Lautsprecher ein echter Soundbar-Ersatz. Der Echo Studio ist noch nicht perfekt, dennoch stellt er mehr als einen Warnschuss vor den Bug der Konkurrenz dar.



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