LTE-Studie 21.08.2012, 15:57 Uhr

Berlin hat die schlechteste Netzabdeckung

Das Internetportal 4G.de hat in 10 deutschen Großstädten die LTE-Netzabdeckung untersucht. Auf dem letzten Platz rangiert ausgerechnet Deutschlands bedeutendste Metropole - Berlin.
(Quelle: sborisov - Fotolia.com)
38 Prozent Netzabdeckung bezogen auf rund 2.000 überprüfte Adressen - mit diesem vergleichsweise mickrigen Wert rangiert Berlin im aktuellen LTE-Großstadtranking des Internetportals 4G.de abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Demnach konnten zum Zeitpunkt der Erhebung (Mai bis August) statistisch sechs von zehn Berlinern noch keine LTE-Dienste nutzen. Die Situation könnte sich für die Hauptstädter allerdings schon wieder ein wenig verbessert haben: In den letzten Wochen arbeitete die Telekom gerade in Berlin massiv am weiteren LTE-Netzausbau - diese ganz neuen Standorte sind in der Studie naturgemäß noch nicht berücksichtigt. 
Dennoch sind andere Großstädte schon erheblich weiter als die Bundeshauptstadt. Wie sich das aktuelle Ranking darstellt, sehen Sie in unserer Bildergalerie.
Insgesamt gebe es nach wie vor große Unterschiede zwischen den Großstädten, so das Fazit der Studie. Aber immerhin konnte ein rasanter Netzausbau innerhalb der Städte in den letzten Wochen beobachtet werden - und sei auch weiterhin zu erwarten.
Zur Erhebung: Im Rahmen seiner dritten LTE-Studie hat 4G.de die LTE-Netzabdeckung in den Bundesländern generell sowie in 10 deutschen Großstädten untersucht - die gesamte Erhebung basiert auf über 79.000 Standorten in ganz Deutschland, die von Mai bis August 2012 über die LTE-Verfügbarkeitsabfrage auf www.4g.de von Nutzern aus ganz Deutschland abgefragt wurden.



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