Die fetten Jahre sind vorbei

Weniger Kunden, weniger Gewinn

Betrachtet man nur das 4. Quartal 2012, ergibt sich ebenfalls ein durchwachsenes Bild. Zwar konnte E-Plus hier im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal den Gesamtumsatz um 12,1 Prozent von 829 auf 929 Millionen Euro in die Höhe schrauben, dafür schrumpfte der Serviceumsatz um 1 Prozent von 790 auf 782 Millionen Euro. Das Ebitda brach sogar um 9,6 Prozent von 364 auf 329 Millionen Euro ein.
Erstmals seit Jahren musste E-Plus auch einen Rückgang bei den Kundenzahlen verbuchen. Zählte der Netzbetreiber zum Stichtag am 31. Dezember 2012 rund 23,400 Millionen Kunden, waren es drei Monate zuvor noch 23,998 Millionen. Allerdings betonte E-Plus, dass man die eigene Kundendatenbank um über eine Million inaktiver SIM-Karten bereinigt habe.
Für das laufende Jahr kündige Dirks unterdessen an, mit zusätzlichen Investitionen Umsatz und Marktanteil steigern zu wollen. Zugleich warnte er, dass die dazu notwendigen Initiativen anfangs Spuren bei der EBITDA-Marge hinterlassen werden - diese war jedoch bereits im vierten Quartal von 43,9 auf 35,4 Prozentpunkte geschrumpft. Dennoch seien dies essentielle Investitionen in die Zukunft des Unternehmens, so der Manager. Einen LTE-Start stellte E-Plus für 2013 beziehungsweise 2014 in Aussicht.




Das könnte Sie auch interessieren