Outdoor-Smartwatch 19.10.2018, 10:19 Uhr

Garmin fenix 5 Plus im Test: Viel mehr geht nicht

Mit der Fenix 5 Plus hat Garmin seine Outdoor-Uhr Fenix 5 um einige interessante Features erweitert, unter anderem das Bezahlsystem Garmin Pay und Speicher für Musik.
(Quelle: Garmin)
Für das Geld, das man beim Kauf einer Fenix 5 Plus von Garmin auf den Tresen legt, bekommt man auch eine aktuelle Apple Watch samt mehrerer Austauscharmbänder. Dennoch werden Käufer der neuen Garmin-Smartwatch wohl keine Sekunde überlegen, stattdessen eine Apple-Uhr zu kaufen. 
Käufer der Garmin erwarten ein Gerät, das ihnen nicht nur im Business-Alltag verlässlich zur Seite steht, sie wollen in erster Linie ein Arbeits-Tool, mit dem sie outdoor ihrem Lieblingssport nachgehen können. Und so wird die Zielgruppe es auch verschmerzen können, dass die Fenix 5 Plus - wie schon die Vorgängermodelle - kein hochauflösendes Farbdisplay besitzt, auf dem beispielsweise das Foto des Anrufers angezeigt wird. 
Stattdessen packen sich die Nutzer das Display mit Informationen zu Schrittzahl, Sonnenaufgang, Herzfrequenz und vielem mehr voll - dank des eigenen App-Stores stehen sehr viele Apps und Watchfaces zur Verfügung. Die Anzeige ist sehr gut ablesbar, auch bei starker Sonneneinstrahlung, bei Nacht schaltet sich die Beleuchtung auf Wunsch automatisch ein, wenn man den Arm etwas neigt. Das klappte im Test relativ gut, aber nicht immer. 
Die Uhr erkennt automatisch, welche Sportart man gerade ausübt, also beispielsweise Jogging oder Schwimmen. Hier gab es im Test fast nichts zu beanstanden, allerdings wurde das Bergabgehen nach einer Klettertour unter Crosstraining abgelegt, vermutlich aufgrund der Armbewegungen mit den Kletterstöcken.  
Die Aufzeichnung der Trainings erfolgt wie von Garmin gewohnt sehr präzise, die Auswertung über die App Connect oder das Portal von Garmin ist vorbildlich und sehr detailliert möglich. Hier merkt man die jahrelange Erfahrung des Anbieters, nicht nur in puncto Hardware, sondern auch bei der Gestaltung der Software beziehungsweise der Website. Wer viel auf kurvigen Strecken läuft, sollte jedoch die „intelligente Datenaufzeichnung“ deaktivieren und auf die Variante mit einem Datenpunkt pro Sekunde setzen, ansonsten weichen die aufgezeichneten Strecken teils deutlich von der Realität ab.



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