iPhone 5s und iPhone 5c

Fazit

Das Smartphone neu erfunden hat Apple mit den beiden iPhones nicht, allerdings zeigen die US-Amerikaner wieder einmal, wo der Weg hingehen wird: Die 64-Bit-Architektur wird man mit Sicherheit in Bälde auch bei Samsung und Co finden; denn sie bietet Entwicklern gänzlich neue Möglichkeiten bei der App-Programmierung und ermöglicht deutlich mehr Leistung in den Geräten. Abgesehen vom Prozessor ist das iPhone 5s eher eine moderate Evolution denn eine echte Revolution, insgesamt halten sich die Veränderungen in Grenzen.
Die anderen Verbesserungen wie die Kamera, das neue iOS 7 oder auch der heiß diskutierte Fingerscanner Touch ID sind sehr gut umgesetzt und bieten einen echten Mehrwert. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist der hohe Preis des 5s. 699 Euro für ein 4-Zoll-Smartphone mit mageren 16 GB Speicher sind auch durch den neuen Prozessor kaum zu rechtfertigen. Wer den Speicher verdoppeln will muss zudem jeweils stolze 100 Euro drauflegen.
Beim iPhone 5c hat man den Eindruck, dass Apple bewusst eine deutlich weniger wertige Hülle gewählt hat, um neben dem technischen auch am optischen Abstand zum 5s keine Zweifel aufkommen zu lassen.
Besitzer eines iPhone 5 können mit einem farbigen Cover aus dem Zubehörhandel den 5c-Look günstiger bekommen, und wer echten Fortschritt bei seinem neuen iPhone haben will, wird direkt zum teureren 5s greifen. Anstelle des 5c wäre vielleicht eine 4,5- oder 5-Zoll-Version des 5s denkbar und besser gewesen. Aber bei Apple rennt man ja schließlich keinen Trends hinterher.



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