Smartphone-Flaggschiff 14.03.2019, 10:43 Uhr

Das Samsung Galaxy S10+ im Test

Das Samsung Top-Modell Galaxy S10+ überzeugt mit fünf Kameras und einem ­Riesen-Display. Doch angesichts des Kaufpreises könnte mancher zurückschrecken.
Samsung Galaxy S10+
(Quelle: Karlis Dambrans/Shutterstock)
Samsung geht in die Vollen, nicht nur was die Ausstattung betrifft, sondern auch bezüglich der Preise seiner neuen Smartphone-Flaggschiffe. Das hier getestete Galaxy S10+ kostet 1.249 Euro, in der Version mit 12 GB Arbeits- und 1 TB Datenspeicher sind es sogar 1.599 Euro.
In Deutschland gibt es das S10+ lediglich in der Edelversion mit einer Gehäuserückseite aus schwarzer oder weißer Keramik. Das Material sieht hochwertig aus und scheint resistent gegen Kratzer zu sein, ist aber auch extrem glatt, so dass das Gerät leicht vom Tisch rutscht, wenn man nicht aufpasst. Mit 198 Gramm ist es im Vergleich zu den Konkurrenten wie dem iPhone­ XS Max noch immer etwas leichter. Wie der Vorgänger ist auch das S10+ vor Staub und Wasser geschützt. Eine einhändige Bedienung des breiten Gehäuses ist schwierig.
Lobenswert ist, dass Samsung noch immer einen klassischen 3,5-Millimeter-Stecker für ein Headset einbaut, zudem wird ein recht hochwertiger Ohrhörer von AKG gleich mitgeliefert. Auch die internen ­Stereo-Lautsprecher klingen überdurch­schnitt­lich voll und laut.
Von hoher Qualität ist das helle und farbechte Super-Amoled-Display mit üppigen 16,4 Zentimetern Diagonale, das fast die ganze Vorderseite abdeckt und auch noch leicht über die seitlichen Ränder gebogen ist. Für die beiden Frontkameras gibt es eine ovale Aussparung in der rechten oberen Ecke, die 1,2 Zentimeter breit und 0,5 Zentimeter hoch ist. Im unteren Display-Bereich findet nun auch der Fingerabdruck-Scanner Platz, der mit Ultraschall arbeiten soll, im Test aber nicht immer funktionierte oder viel Druck auf das Glas erforderte. 



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