IFA 05.09.2019, 10:16 Uhr

Samsung nennt Starttermin für Galaxy Fold - und zeigt weiteres 5G-Smartphone

Nach technischen Problemen wurde das Klapp-Smartphone Galaxy Fold gründlich überarbeitet - und soll nun endlich am 18. September definitiv auf den Markt kommen. Zudem kündigte Samsung mit dem Galaxy A90 5G ein weiteres 5G-Smartphone an.
Galaxy A90 5G
(Quelle: Samsung )
Samsung bringt sein erstes auffaltbares Smartphone im zweiten Anlauf noch in diesem Monat auch in Deutschland auf den Markt. Das Galaxy Fold 5G werde am 18. September in den Handel kommen, teilte der Smartphone-Marktführer am Donnerstag auf der Technik-Messe IFA in Berlin mit. Das Gerät wird auch den Mobilfunkstandard 5G unterstützen.
In Deutschland soll das Smartphone, dessen Display sich auf die Größe eines kleinen Tablets aufklappen lässt, zusammen mit Kopfhörern und einem Cover erhältlich sein. Mit einem Preis von 2.100 Euro dürfte sich das Galaxy Fold 5G allerdings zunächst an eine kleine Gruppe von Konsumenten richten.

Telecom Handel zeigt die besten Bilder des 2.000 Euro teuren Falt-Smartphones Fold, das eine ganz neue Gerätekategorie etablieren soll. Aufgrund technischer Probleme hat Samsung den Marktstart allerdings erst einmal verschoben.

Samsung und der chinesische Hersteller Huawei hatten sich ein Wettrennen geliefert, wer als erstes ein auffaltbares Smartphone auf den Markt bringen kann - der Start der Geräte verzögerte sich dann aber wegen technischer Probleme. Samsung stoppte die Markteinführung nur wenige Tage vor dem Termin Ende April, nachdem mehrere US-Journalisten von schon nach wenigen Tagen kaputtgegangenen Testgeräten berichteten. In der Zwischenzeit soll unter anderem das Falt-Gelenk verstärkt worden sein.
"Wir haben große technische Herausforderungen gemeistert, um das Galaxy Fold 5G zu entwickeln", sagte Samsungs Mobil-Chef DJ Koh. "Jetzt freuen wir uns, das Premium-Smartphone auf den Markt zu bringen."
Auf der IFA dürfte auch Huawei sein auffaltbares Modell Mate X dabei haben, ein Marktstart wurde zuletzt für den Hebst in Aussicht gestellt. Der chinesische Hersteller hat derzeit ohnehin heftige Probleme durch den Handelskonflikt mit den USA. Folge ist etwa, dass das Unternehmen für seine neuen Smartphones nicht mehr Googles Betriebssystem Android nutzen darf.



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