Samsung-Statement: Schuld am Note-7-Debakel sind fehlerhafte Akkus

Samsung führt neue Sicherheitsmaßnahmen ein

Mit der Fehleranalyse und der Veröffentlichung setzt Samsung auch darauf, verloren gegangenes Vertrauen bei den Kunden zurückzugewinnen. Über die interne Analyse bei Samsung hinaus hatten sich drei unabhängige Industrie-Organisationen einschließlich zweier Firmen aus den USA mit den Problemen beschäftigt. Der TÜV Rheinland analysierte dabei die Zulieferketten. Bei den Überprüfungen wurden den Angaben zufolge sowohl bei den Batterien im ersten Note 7 als auch beim zweiten Batterietyp eines anderen Herstellers Fehler festgestellt.
Koh kündigte Maßnahmen an, durch die eine Wiederholung ähnlicher Pannen künftig vermieden werden sollen. Samsung habe seine "Entschlossenheit für die Sicherheit" erneuert, hieß es. Die Lektionen der vergangenen Monate wolle man sich für die Verfahren und Kultur des Unternehmens zunutze machen. Zu den Schritten gehöre auch ein mehrschichtiges Sicherheitsmaßnahmen-Protokoll schon in der Planungsphase, sagte Koh.
Samsung hofft mit der Veröffentlichung der Analyse, die Angelegenheit aus der Welt schaffen zu können, bevor sein nächstes Flaggschiff-Modell, das Galaxy S8 vorgestellt wird.
Der Betriebsgewinn im Smartphone-Geschäft war wegen der Probleme mit dem Note 7 fast komplett eingebrochen. Allerdings prognostizierte Samsung, dass sich das Geschäft dank solider Verkäufe der anderen Premium-Modelle Galaxy S7 und S7 Edge wieder einigermaßen erholen werde.




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