Netzintegration 10.08.2017, 10:41 Uhr

Telefónica schließt Umstellung auf einheitliche Netzkennung ab

Dank "Recolouring" wird Kunden von Telefónica Deutschland nun im gesamten Bundesgebiet auf ihren mobilen Endgeräten ein einheitliches Netz angezeigt.
(Quelle: Telefónica )
Telefónica Deutschland meldet Fortschritte bei der laufenden Zusammenführung der Netze von O2 und E-Plus. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte nun die bundesweite Umstellung der eigenen GSM-, UMTS- und LTE-Netze auf eine einheitliche Netzkennung erfolgreich abgeschlossen werden.
Durch dieses so genannte Recolouring wird den Kunden von Telefónica Deutschland nun im gesamten Bundesgebiet auf ihren mobilen Endgeräten ein einheitliches Netz angezeigt. Dies soll auch an solchen Orten geschehen, an denen das Unternehmen die Netze von O2 und E-Plus noch nicht abschließend integriert hat.
"Die Umstellung auf eine bundesweit einheitliche Netzkennung ist nach dem National Roaming - also der Öffnung der Netze von O2 und E-Plus für alle Kunden von Telefónica Deutschland - ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserem neuen gemeinsamen Netz", sagt Cayetano Carbajo Martín, Chief Technology Officer (CTO) von Telefónica Deutschland.
Und weiter: "Durch den erfolgten Abschluss des Recolourings können wir uns nun komplett auf die bundesweiten Integrations- und Optimierungsarbeiten konzentrieren, damit künftig immer mehr Kunden von den Vorteilen unseres gemeinsamen Mobilfunknetzes profitieren werden.
Der Hintergrund: Nach dem Zusammenschluss von Telefónica und E-Plus im Jahr 2015 hatte das Telefónica  zunächst die UMTS- und GSM-Netze von O2 und E-Plus im Rahmen des National Roaming für alle Kunden geöffnet. Im Anschluss wurde damit begonnen, die bestehenden Netzwerkcodes der Netze von O2 und E-Plus auf eine gemeinsame Netzkennung zu vereinheitlichen.
Der Netzbetreiber plant, die komplette Netzintegration bis Jahresende 2017 weitgehend abzuschließen.



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