Neues Flaggschiff 02.06.2016, 10:30 Uhr

Xperia X: So schlägt sich das neue Sony-Smartphone im Test

Xperia X statt Z: Sony spielt mit den Buchstaben und benennt seine Smartphone-Flaggschiffe um. Der Test zeigt, was sich - neben dem Namen - sonst noch geändert hat.
Sony wagt was Neues: Statt dem erwarteten Xperia Z6 wurde auf dem Mobile World Congress das Xperia X als neues Flaggschiff präsentiert. Es ist jetzt für 599 Euro verfügbar und stellt sich dem Test.
Auf den ersten Blick kann das Xperia X durchaus gefallen: Das kantige Design ist schnörkellos und die Verarbeitung erstklassig. Beim Material wechselt Sony von Glas auf mattes Metall. Das kompakte Gerät liegt gut in der Hand. Leider verzichtet Sony im Gegensatz zum Vorgänger auf ein wasserdichtes Gehäuse und spricht lediglich von einer geschützten Hülle, ohne eine Zertifizierung anzubieten.
Beim Display sparen die Japaner, denn die Fläche wurde von 5,2 auf 5,0 Zoll verkleinert. Mit Full-HD-Auflösung und Triluminos-Panel zeigt es aber gestochen scharfe Bilder und ist sehr leuchtstark.
Der Snapdragon 650 Prozessor mit sechs statt acht Kernen ist nur auf dem Papier ein kleiner Rückschritt. Denn er arbeitet – auch dank 3 GB Arbeitsspeicher – sehr schnell und kommt im Antutu-Benchmark auf etwa 78.000, was im oberen Mittelfeld ungefähr dem Niveau eines Samsung Galaxy S6 oder eben des Xperia Z5 entspricht. Allerdings entfaltete der Vorgänger - im Gegensatz zum kühl bleibenden X - seine Leistung nur unter deutlicher Wärmewirkung.
Gut sind der breite Einschaltknopf an der Seite, der auch als zuverlässig arbeitender Fingerabdrucksensor dient, und die weiter unten positionierte spezielle Kamerataste, die den Knipser zügig aufruft. Die auf dem aktuellen Android 6 basierende Benutzeroberfläche hat Sony noch einmal überarbeitet und einige schrill-bunte Designs aufgespielt.



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