Gigaset 23.05.2014, 10:52 Uhr

Umbau bringt schlechte Quartalszahlen

Das erste Quartal des Geschäftsjahres bescherte Gigaset einen Rückgang beim Umsatz und eine Steigerung der Verluste. Die Geschäftsleitung sieht den Konzernumbau als Hauptursache.
Der deutsche TK-Hersteller Gigaset kämpft weiter gegen schlechte Zahlen: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014, das am 31. März endete, ging der Konzernumsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 89,1 Millionen Euro auf 65,0 Millionen Euro zurück, das EBITDA fiel von einem Plus von 3,9 Millionen Euro auf ein Minus von 7,6 Millionen Euro. Auch die Verluste stiegen deutlich an: von 3,3 Millionen Euro auf 12,2 Millionen Euro.
Gigaset-CEO Charles Fränkl sagte bei der Bekanntgabe der Zahlen: "Der Umbau des Unternehmens bleibt nach wie vor zwingend notwendig und schreitet voran." Dazu gehöre auch der Abschluss des Effizienzprogramms in Höhe von 17,5 Millionen Euro, der im September erfolgen soll. Auch die Einführung und der Ausbau neuer Geschäftsfelder soll weiter gehen. Mit dem Verkauf der SM Electronic im Januar wurde zudem das letzte Geschäftsfeld veräußert, das nicht zum Kernbereich der Telekommunikation gehörte.
Impulse soll künftig neben dem Bereich Connected Home vor allem das Geschäft mit Tablets bringen. Auch ein erstes Smartphone von Gigaset soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Allerdings rechnet man bei Gigaset nicht damit, dass diese Bereiche im Jahr 2014 den marktbedingten Umsatzrückgang im Kerngeschäft mit Schnurlostelefonen kompensieren können.  




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