Studie 07.08.2012, 15:10 Uhr

UMTS-Nutzung nimmt stark zu

Ende 2011 nutzten bereits 29 Millionen Deutsche die dritte Mobilfunkgeneration UMTS - 35 Prozent mehr als im Vorjahr.
Laut einer aktuellen Bitkom-Studie verwendeten Ende 2011 bereits 29 Millionen Deutsche die Mobilfunktechnologie Universal Mobile Telecommunications System (UMTS). Das entspricht einem Wachstum von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2010: 21,2 Millionen) - der stärkste Anstieg seit der kommerziellen Einführung der Technologie im Jahr 2004.
Noch größer ist der Zuwachs beim mobil übertragenen Datenvolumen, das sich von 65 Millionen auf rund 93 Millionen Gigabyte erhöhte. Das entspricht einem Plus von 42 Prozent. „Das mobile Surfen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. 
Vor ein paar Jahren sah die Situation noch anders aus: Nach der Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Jahr 2000, für welche die Netzbetreiber die unglaubliche Summe von rund 50,8 Milliarden Euro bezahlten, passierte zunächst einmal wenig. Im Jahr 2005, ein Jahr nach dem kommerziellen Start, gab es gerade einmal 2,4 Millionen UMTS-Nutzer - und kaum nennenswerte Umsätze.
Erst die Entwicklung multimediatauglicher Smartphones und moderatere Preise für die mobile Datenübertragung verschafften der Technologie letztendlich den Durchbruch. Entsprechend stieg die Anzahl der Nutzer von Jahr zu Jahr sukzessive an (siehe Grafik). 
Mittlerweile steht mit Long Term Evolution (LTE) bereits die nächste Mobilfunkgeneration in den Startlöchern. Für die Lizenzen bezahlten die Netzbetreiber insgesamt 4,4 Milliarden Euro. Zwei Jahre nach Ende der Frequenz-Auktionsind inzwischen rund 15 Millionen Haushalte mit dem Datenturbo versorgt.



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