Distributoren: Support in harten Zeiten

Epsilon Telecom

Epsilon-Geschäftsführer Christian Krug
Quelle: Epsilon
Bei Epsilon Telecom entstehen „durch die interne Verrechnung von Provisionsansprüchen und Warenbestellung“ erweiterte Zahlungsziele von bis zu acht Wochen „für das Gros unserer Händler, die Warenbezug und Provisionsgeschäft über uns abwickeln“, so Geschäftsführer Christian Krug. Zurzeit setze der Großhändler verstärkt Video- und Telefonkonferenzen in Vertrieb und Marketing ein und erweitere das bestehende Angebot an Webex- und Online-Schulungen. „Aktuell nutzen unsere Partner und Kunden die frei gewordenen Kapazitäten, um Erreichbarkeit und Digitalisierung voranzutreiben. Negative Auswirkungen spüren wir als B2B-Distribution aktuell noch nicht. Unser Personal ist zu 90 Prozent ins Homeoffice verlagert worden und somit der Betrieb selbst bei weiteren Mobilitätseinschränkungen der Bevölkerung jederzeit gewährleistet.“

Brodos

Auch bei Brodos will man die Händler mit größtmöglicher Kulanz unterstützen. ­Etwaige Zielvereinbarungen direkt mit ­Brodos würden „im Sinne der Partnerschaft zum Ende der Krise beleuchtet“, so Vorstand Frank Lüttjohann. Damit die ­Brodos-Partner weiterhin Geschäft machen können, bieten die Baiersdorfer unter anderem die Lieferung zum Kunden sowie Kommissionsware. Etwaige Zahlungen an Brodos in Form der Möbelmieten „werden bei Bedarf ausgesetzt, Gleiches gilt für Cross-Channel-Produkte wie den Online-Shop“, so Lüttjohann weiter. Bei Warenrücksendungen seitens eines Händlers will er individuell entscheiden, ohnehin sei man ständig und „mehr denn je“ im direkten Austausch mit den Partnern. Das zeige unter anderem auch der ­eigens zum Thema veranstaltete Live-Stream auf Youtube, bei dem Brodos-Chef Dominik Brokelmann und Lüttjohann auf dringende Fragen der Händler eingingen.

Herweck

Neben der Unterstützung bei behördlichen und unternehmerischen Maßnahmen, wie Informationen zur Beantragung von Kurzarbeit, staatlichen Finanzierungsinstrumenten und Verhandlungen mit Vermietern, stellt Herweck den Partnern auch Kommunikationsmittel zur Verfügung, um den Kontakt mit ihren Kunden aufrechtzuerhalten. Dazu gehören Print- und Online-Werbung sowie Online-Kommunikation. Zudem wurde eine Webseite mit Maßnahmen und Tipps eingerichtet, die ständig aktualisiert wird: www.herweck.de/corona. Warenrücknahmen sowie Zahlungszielverlängerungen seien „in vertretbarem Umfang“ möglich, Vorstand Hans-Jürgen Witfeld verweist hier allerdings auch auf die Vorgaben der Kreditversicherer, die es zu beachten gelte. Wie viele andere Distributoren auch bieten die Saarländer die Lieferung an Kunden im Namen des Händlers. Auch bei Zielvereinbarungen versuche man zusammen mit den Herstellern und Netzbetreibern Kulanzregelungen zu finden.

Motion TM

Bei Motion TM haben laut David Lange, Strategische Geschäftsentwicklung, „viele Mitarbeiter im Homeoffice bis tief in die Nacht Überstunden geleistet“, um das neue Moon Prime Light zu entwickeln, eine abgespeckte Version der Online-Lösung Moon Prime. Händler können damit die beiden Whitelabel-Online-Shop-Lösungen für das Cardware- und Hardware-Geschäft komplett kostenfrei nutzen. Zudem wurde die Provisionsberechnung von flexibel auf fix umgestellt. So erhält der Händler unabhängig vom Angebot 30 Euro Provision für jeden Auftrag mit 24 Monaten Laufzeit oder für eine Vertragsverlängerung. In Kooperation mit Vodafone kann Motion TM nun auch „flächendeckend alle Verträge provisionieren“, so Lange weiter. Weitere Infos gibt es unter www.moon-fachhandel.de/prime-light.

Eno Telecom

Jörg Wolters, Leitung Vertrieb Handel bei Eno Telecom
Quelle: Eno Telecom
Jörg Wolters, Leitung Vertrieb Handel bei Eno Telecom, bietet den Händlern unter anderem an, die Provisionen mit Ware zu verrechnen. Weitere Formen der Finanzierung will er direkt im Einzelfall mit dem Partner abstimmen. Logistik wie auch der Repair-Service stehen laut Wolters komplett zur Verfügung. Weitere ­Angebote sind Lieferung im Namen Dritter, das Eno-Whitelabel-Online-Shop-System, Social-Media-Vorlagen für Postings, Mailing-Vorlagen und Textentwürfe sowie die eigens eingerichtete Internet­seite unter www.eno.de/wir-sind-da mit aktuellen Informationen.



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