Ratgeber 19.07.2013, 14:00 Uhr

Wenn Baustellen-Alarm im Shop zum Problem wird

Bauarbeiten in der Nähe des eigenen TK-Shops führen oftmals zu schmerzhaften Umsatzeinbußen. Händler müssen solche Ärgernisse allerdings in der Regel akzeptieren.
(Quelle: koya979 - Fotolia.com)
Ohne jede Vorankündigung standen Anfang Mai die Bagger vor Oliver Orths Mobilfunk-Shop in Landau. „Im Nachbarhaus wurde eine neue Starkstromleitung gelegt", erklärt der Händler. Deshalb musste gegraben werden – auch vor seiner Vodafone-Partneragentur. „Rund eine Stunde musste ich den Laden sogar schließen, bis eine provisorische Brücke über den Graben zu meiner Eingangstür gelegt wurde", berichtet Orth weiter.
Die Folge: Während der ganzen Bauarbeiten, die sich einige Wochen hinzogen, kamen weniger Kunden in den Shop – und natürlich ging damit auch der Umsatz zurück. Doch damit nicht genug: Die Fußgängerzone des malerischen Städtchens in Rheinland-Pfalz wird derzeit renoviert, unter anderem wird der Straßenbelag erneuert. So droht eine Dauerbaustelle für die Läden in Landaus Haupteinkaufsstraße – und weitere Umsatzeinbußen für die dort ansässigen Shop-Betrei­ber.
„Hier Schadenersatzansprüche geltend zu machen ist allerdings schwierig", erklärt Michael Reink, Geschäftsführer für Standort- und Verkehrspolitik beim HDE, gegenüber Telecom Handel.



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