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Lesedauer 2 Min.

Amazons Satellitendienst bereit zum Start

Mit Project Kuiper will Amazon Starlink Konkurrenz beim Internet via Satellit machen. Der Start hat sich jetzt wetterbedingt verzögert.
© (Quelle: Amazon / United Launch Allliance)

Eigentlich sollte gestern eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance mit den ersten 27 Satelliten für Project Kuiper von Amazon starten. Doch schlechtes Wetter am Startort Cape Canaveral in Florida hat dies verhindert, ein neuer Termin für steht noch aus.

Die 27 Satelliten sollten in einer Höhe von 450 Kilometern über der Erde ausgesetzt werden, insgesamt sollen in den nächsten Jahren mit mehr als 80 Starts mit verschiedenen Raketentypen 3.200 Satelliten eingesetzt werden. Damit soll laut Amazon eine globale Abdeckung mit schnellem Internet ermöglicht werden. Die sonst bei Sat-Diensten lange Latenzzeit soll es bei Kuiper nicht geben.

Mit einem kommerziellen Start des Dienstes für erste Kunden rechnet Amazon offenbar noch dieses Jahr. Genaue Details zur regionalen Verfügbarkeit und dem angestrebten Pricing gibt es aber nicht. Kuiper wäre vor allem eine starke Konkurrenz zu Elon Musks Starlink, für das bereits 7.100 Satelliten mit eigenen Raketen ins All geschossen wurden.

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