Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Studie: 78 % der Unternehmen würden für schnelleres Internet den Standort wechseln

Schnelles Internet entwickelt sich für Unternehmen zunehmend zu einem entscheidenden Standortkriterium. Laut einer Studie im Auftrag von 1&1 Versatel würden viele Firmen sogar einen Umzug in Erwägung ziehen, wenn leistungsfähige Netze fehlen.
Glasfaserausbau
© shutterstock / ThomBal

Die Verfügbarkeit leistungsfähiger Internetanschlüsse spielt für Unternehmen bei Standortentscheidungen eine immer größere Rolle. Nach einer aktuellen Studie im Auftrag von 1&1 Versatel würden 78 Prozent der Unternehmen einen Umzug in Betracht ziehen, wenn am aktuellen Standort kein Zugang zu leistungsstarkem Internet besteht.

Für die Untersuchung befragte das Marktforschungsunternehmen YouGov Anfang Januar 533 Unternehmensentscheider in Deutschland zu ihren Digitalisierungsanforderungen.

Glasfaser-Verfügbarkeit verbessert sich

Die Studie zeigt zugleich Fortschritte beim Netzausbau. Nur noch 25 Prozent der befragten Unternehmen bemängeln eine fehlende Glasfaser-Verfügbarkeit an ihrem Standort. Vor zwei Jahren lag dieser Anteil noch bei 37 Prozent.

Trotz dieser Entwicklung bleibt der Bedarf hoch. Zwei Drittel der Unternehmen ohne Glasfaseranschluss erwarten, innerhalb der nächsten fünf Jahre einen entsprechenden Zugang zu benötigen. Hintergrund sind unter anderem Cloud-Anwendungen, KI-gestützte Prozesse, mobiles Arbeiten sowie die zunehmende Zusammenarbeit über mehrere Standorte hinweg.

Frank Rosenberger, CEO von 1&1 Versatel, sieht leistungsfähige Netze inzwischen als zentralen Standortfaktor: „Glasfaser ist heute Teil der Standortqualität – ähnlich wie die Verkehrsanbindung oder Energieversorgung.“

Unternehmen wollen Anbieterwahl

Neben der Verfügbarkeit spielt auch der Wettbewerb zwischen Netzbetreibern eine wichtige Rolle. Laut Studie wünschen sich 83 Prozent der Unternehmen die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Telekommunikationsanbietern wählen zu können. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch bei größeren Unternehmen: In Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden liegt der Anteil sogar bei 87 Prozent.

Rosenberger sieht darin ein klares Signal für den Markt. Unternehmen wollten keine regionalen Abhängigkeiten, sondern Lösungen mit breiter Verfügbarkeit und Auswahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Anbietern.

Neueste Beiträge

Also-Gruppe baut KI-Kompetenzzentrum für Partner auf
Künstliche Intelligenz wird im IT-Channel zunehmend zum Geschäftsthema. Der Distributor Also reagiert darauf mit einem neuen Kompetenzzentrum, das Partner beim Vertrieb und bei Projekten rund um KI unterstützen soll.
3 Minuten
10. Mär 2026
Studie: Netz und Preis schlagen Sicherheit
Verbraucher achten bei Telekommunikationsangeboten vor allem auf Netzqualität und Preis. Sicherheitsfunktionen oder zusätzliche Schutzangebote spielen laut einer aktuellen Umfrage eine deutlich geringere Rolle.
3 Minuten
9. Mär 2026
Simone Blome-Schwitzki startet bei Bechtle
Das Bechtle IT-Systemhaus Bonn erweitert seine Geschäftsführung. Seit dem 1. März gehört die frühere Also-Managerin Simone Blome-Schwitzki dem Führungsteam an und begleitet den geplanten Übergang nach dem Ausscheiden von Waldemar Zgrzebski.
2 Minuten
9. Mär 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Gigaset lädt Top-Partner nach Marrakesch - Partner-Incentive
Mit einer Reise nach Marrakesch will Gigaset Professional seine erfolgreichsten Partner für ihren Einsatz im Vertrieb belohnen. Das Incentive soll zugleich den Austausch im B2B-Geschäft fördern und neue Impulse für das kommende Jahr setzen.
2 Minuten
11. Nov 2025
Neue mobile Sicherheitsplattform der Telekom und Samsung
Aufschließen, abschließen, verschlüsseln, verifizieren und signieren: Diese Funktionen soll die neue mobile Plattform Magenta Security Mobile.ID der Telekom beherrschen, die zusammen mit Samsung entwickelt wurde.
3 Minuten
19. Feb 2026
Telekom bringt IoT per Satellit ins Netz - Konnektivität
Die Deutsche Telekom kombiniert erstmals Mobilfunk und Satellit für IoT-Anwendungen. Geräte können künftig weltweit Daten auch ohne terrestrische Netzabdeckung übertragen. Das eröffnet neue Einsatzfelder für Industrie, Logistik und Infrastruktur.
3 Minuten
13. Feb 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige