Samsung macht fast nur noch mit Speicherchips Gewinn
Samsung meldet gute Zahlen für das zweite Quartal mit Umsatz- und Gewinnrekorden: Insgesamt erzielte der Konzern umgerechnet 104 Milliarden Euro Umsatz (plus 28 % gegenüber Q1), 54 Milliarden Euro Betriebsgewinn und 44 Milliarden Euro Nettogewinn.
Für diese Zahlen ist vor allem die Sparte Device Solutions (DS) verantwortlich, die die Speicherchips umfasst. Sie erzielte einen Umsatz von umgerechnet rund 77 Milliarden Euro, 56 Prozent mehr als im Vorquartal. Damit wird die Sparte für den Konzern immer wichtiger, was vor allem vom Boom der Chips für KI-Server und den steigenden Preisen getrieben wird.
Der Bereich DigitaL Experience (DX), der Mobile, TV und Haushaltsgeräte umfasst, musste dagegen im Vergleich zum Vorquartal einen Umsatzrückgang um 9 Prozent auf umgerechnet rund 29 Milliarden Euro und einen Gewinnrückgang um 2 Prozent hinnehmen. Mit einem Betriebsverlust von einer halben Milliarde Euro schrieb dieses Segment rote Zahlen, was vor allem auf die gestiegenen Komponentenkosten zurückgeführt wird. Grundsätzlich verweist Samsung auf einen im Jahresvergleich gesteigerten Umsatz, der unter anderem an besseren Verkäufen von Premium-Smartphones wie der Galaxy-S26-Serie liege.
Die weiteren Sparten des Konzerns, Display (DSC) und Harman, tragen nur einen kleinen Teil des Gesamtumsatzes bei, sind aber zumindest profitabel.