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Lesedauer 3 Min.

Samsung startet Verkauf von Galaxy Z Fold7, Flip7 und Watch8

Mit dem Galaxy Z Fold7, dem Galaxy Z Flip7 und der Galaxy Watch8-Serie bringt Samsung die nächste Generation seiner Foldables und Wearables auf den Markt. Die neuen Modelle kombinieren überarbeitete Hardware mit erweiterten AI-Funktionen.

Großer Andrang beim globalen Launch der neuen Samsung-Foldables in einem Flagship-Store

© (Quelle: Samsung)

Gut zwei Wochen nach der Präsentation hat Samsung den weltweiten Verkauf seiner neuen Foldables Galaxy Z Fold7 und Galaxy Z Flip7 sowie der Galaxy Watch8-Serie gestartet. Die neue Generation soll den nächsten Schritt im Premiumsegment markieren – sowohl technologisch als auch im Zusammenspiel mit AI-Funktionen.

Wie in den Vorjahren verfolgt Samsung eine Doppelstrategie: Das Galaxy Z Fold7 richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer mit hohen Anforderungen an Displaygröße, Multitasking und Produktivität. Das Galaxy Z Flip7 zielt auf ein breiteres Publikum, das ein kompaktes Gerät mit Lifestyle-orientierten Funktionen sucht.

Beim Fold7 fällt insbesondere die überarbeitete Bauform ins Auge: Das Gerät ist im geschlossenen Zustand nur noch 8,9 Millimeter dick (Vorgänger: 12,1 mm) und wiegt 215 Gramm (zuvor 239 g). Damit reagiert Samsung auf eine der häufigsten Kritiken an Foldables: das klobige Format. Gleichzeitig wurde das Außendisplay leicht vergrößert (6,5 Zoll), das Innendisplay misst jetzt 8 Zoll.

Auch die Kameraausstattung wurde überarbeitet. Der Hauptsensor stammt aus dem Galaxy S25 Ultra und löst mit bis zu 200 Megapixeln auf. Der bisher unter dem Display versteckte Selfie-Sensor wurde durch eine klassische Punchhole-Kamera ersetzt, deren Auflösung von vier auf zehn Megapixel steigt. Im Inneren arbeitet der Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy – identisch mit dem S25 Ultra. Der Akku bleibt bei 4.400 mAh, das Ladeverhalten ändert sich nicht (25 Watt kabelgebunden, 15 Watt drahtlos). Samsung verspricht erneut sieben Jahre Android-Updates sowie Sicherheitspatches.

Das kompaktere Galaxy Z Flip7 bringt ebenfalls technische Weiterentwicklungen: Das Außendisplay wächst auf 4,1 Zoll, unterstützt nun eine Bildwiederholrate von 120 Hz und integriert Statusanzeigen, Steuerfunktionen und Kameravorschauen. Das Hauptdisplay misst nun 6,9 Zoll (statt 6,7), das Gerät selbst ist zusammengeklappt 13,7 Millimeter dünn. Die Kamera-Hardware wurde beim Flip7 nicht verändert. Es bleibt bei der bekannten Kombination aus 50-Megapixel-Hauptkamera und 12-Megapixel-Weitwinkel. Neu ist der Einsatz des hauseigenen Exynos 2500. Der Akku wächst um 300 mAh auf nun 4.300 mAh.

Als drittes Modell bringt Samsung mit dem Galaxy Z Flip7 FE erstmals eine günstigere Variante ins Foldable-Portfolio. Technisch basiert es weitgehend auf dem Z Flip6, wurde aber mit dem Exynos 2400 minimal aktualisiert. Mit Einstiegspreisen ab 999 Euro für die 128-GB-Version will Samsung neue Käuferschichten ansprechen.

Neben den Smartphones hat Samsung auch seine Smartwatch-Reihe erneuert. Die Galaxy Watch8 und die Watch8 Classic bringen ein schlankeres Gehäuse, ein flexibleres Armband und neue Sensorfunktionen. Besonders hervor hebt Samsung den „Antioxidantien-Index“, der über eine Messung des Carotinoid-Werts Hinweise auf den Lebensstil geben soll. Die Sensorik wurde laut Hersteller verfeinert, um präzisere Schlaf- und Stressanalysen zu ermöglichen. Ergänzt wird das Sortiment durch die neue Galaxy Watch Ultra, die in mehreren Titan-Finishes erhältlich ist und sich an sportlich aktive Zielgruppen richtet.

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