Smartphones: Google zeigt die Pixel-11-Serie mit vier Modellen
Google hat die elfte Generation seiner Pixel-Smartphones vorgestellt: Neben dem Basismodell Pixel 11 kommen wie bei den Vorgängern das Pixel 11 Pro und das Pixel 11 Pro XL mit mehr Ausstattung. Auch das Foldable Pixel 11 Pro Fold wurde mit neuer Hardware aufgepeppt.
Sie können ab sofort vorbestellt und ab dem 20. August ausgeliefert werden. Alle kommen mit sieben Jahren Betriebssystem- sowie Sicherheitsupdates und enthalten einen sechsmonatigen Test von Google AI Pro.
Wichtigste Neuerung ist der hauseigene Tensor G6 Chipsatz, mit dem das neueste Gemini Nano-Modell laufen soll. Der Prozessor soll deutlich schneller sein und dabei weniger Strom verbrauchen als der Vorgänger. Alle Modelle können im QI2-Standard drahtlos mit bis zu 25 Watt geladen werden.
Das Basismodell Pixel 11 ist in zwei leuchtenden Farben, Pistachio und Hibiscus, sowie in zwei neutralen Tönen, Frost und Obsidian, erhältlich. Es hat ein 6,3-Zoll-Display mit 60 bis 120 Hz Bildwiederholrate, 12 GB RAM, 256 oder 512 GB Datenspeicher und einen Akku mit 4.985 mAh. Es hat zudem einen größeren 48-Megapixel-Hauptsensor der rückwärtigen Dreifachkamera bekommen, der von einem 13-Megapixel-UItraweitwinkel und einem 10,8-Megapixel-Teleobjektiv unterstützt wird.
Mit einem Einstiegspreis von 999 Euro ist das Pixel 11 100 Euro teurer als der Vorgänger.
Google Pixel 11
GoogleDie darüber angesiedelten Modelle Pixel 11 Pro und Pro XL unterscheiden sich wieder nur durch die Größe der Displays und der Akkus: Das Pro bietet 6,3 Zoll und 4.850 mAh, das XL 6,8 Zoll und 5.115 mAh. Beide haben 12 oder 16 GB RAM und 256, 512, oder 1.024 GB Datenspeicher. Dazu gibt es eine rückwärtige Dreifachkamera mit einer 50-Megapixel-Hauptlinse mit einem neuen Sensor, einem 48-Megapixel-Ultraweitwinkel und einem verbesserten 48-Megapixel-Tele. Die Selfiecam wartet hier mit 42 Megapixeln Auflösung auf. Außerdem kann Wi-Fi 7 genutzt werden statt nur Wi-Fi 6E wie im Basismodell.
Eine Besonderheit der Pro- und Fold-Modelle nennt Google HiLight. Mithilfe farbiger LED-Leuchten, die rund um den Kamerablitz auf der Rückseite des Gerätes integriert sind, leuchtet HiLight sanft auf, um über wichtige Informationen zu benachrichtigen. Wenn Nutzer beispielsweise mit Gemini interagieren, leuchtet es in verschiedenen Mustern auf, um zu signalisieren, dass Gemini zuhört, verarbeitet oder antwortet. Eingehenden Anrufern lassen sich auch verschiedene Farben zuweisen.
Beide Smartphones sind in den Farben Canyon, Fog, Olive und in einem komplett matten Obsidian erhältlich. Das Pixel 11 Pro startet bei 1.199 Euro, das XL kostet mindestens 1.399 Euro. Auch hier werden 100 Euro mehr fällig als im Vorjahr.
Google Pixel 11 Pro Fold
GoogleDas Pixel 11 Pro Fold gibt es für 1.999 Euro in einer Speichervariante mit 16 GB RAM und 512 GB Datenspeicher sowie in den Farben Olive und Obsidian. Das externe Display hat eine leicht vergrößerte Diagonale von 6,5 Zoll im 19.5:9-Seitenverhältnis und erreicht mit 1080 × 2342 eine Pixeldichte von 399 dpi. Der innere Bildschirm hat aufgeklappt eine Diagonale von üppigen 8 Zoll bei einer Auflösung von 2076 × 2152 Bildpunkten. Die rückwärtige Dreifachkamera ist allerdings schwächer als bei den Pro-Modellen, da die 48-Megapixel-Hauptlinse einen kleineren Sensor hat und das Tele- und Weitwinkelobjektiv nur jeweils 11 Megapixel Auflösung haben. Dazu gibt es in beiden Displays noch jeweils eine 10-Megapixel-Linse für Selfies.
Gegenüber dem Vorgänger soll das Foldable rund zehn Prozent leichter und einen Millimeter dünner geworden sein. Die Rückseite besteht nun aus Glasfaserverbundwerkstoff, was sie deutlich bruchfester machen soll. Wie beim Vorgänger gibt es den Schutz vor Wasser und Staub gemäß IP68.