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Lesedauer 3 Min.

Vodafone stellt TV- und Radiofrequenzen bundesweit um

Vodafone vereinheitlicht die Frequenzen für digitales Fernsehen und Radio in seinem Kabelglasfaser-Netz. Ziel der Maßnahme ist, mehr Kapazität für Internetdienste und höhere Übertragungsgeschwindigkeiten zu schaffen.

Vodafone sortiert die TV- und Radiofrequenzen im Kabelglasfaser-Netz neu

© (Quelle: Vodafone)

Vodafone hat mit einer groß angelegten Umstellung der TV- und Radiofrequenzen in seinem Kabelglasfaser-Netz begonnen. Damit will das Unternehmen die Netzstruktur vereinheitlichen und zusätzliche Ressourcen für Telefonie und Internet freimachen. Erste Regionen wie Krefeld, Böblingen, Hürth und Bünde wurden bereits umgestellt, bis Mitte 2026 sollen nach Unternehmensangaben rund 400 weitere Städte und Gemeinden folgen. Insgesamt sind von der Maßnahme etwa 8,6 Millionen TV-Anschlüsse betroffen.

Mit der Umstellung soll die Leistungsfähigkeit des Netzes steigen. In der Folge stehen an mehr als 24 Millionen Kabelanschlüssen bundesweit zusätzliche Kapazitäten für schnellere Datenübertragung zur Verfügung. Parallel führt Vodafone den Technikstandard „NorDig-LCN“ ein, der die automatische Sortierung von Programmen auf modernen Empfangsgeräten ermöglicht. Geräte erkennen künftig selbstständig, wenn Sender verschoben werden, und ordnen diese automatisch ein. Damit entfällt in vielen Haushalten der manuelle Sendersuchlauf. Voraussetzung ist allerdings, dass das jeweilige Gerät den Standard unterstützt. Bei älteren Geräten kann weiterhin ein Suchlauf erforderlich sein.

Zur Verbreitung des TV-Signals betreibt Vodafone zwei zentrale Sendezentren in Frankfurt-Rödelheim und Kerpen. Von dort aus werden die Programme in die regionalen Verteilnetze eingespeist, wo auch lokale Inhalte hinzugefügt werden. Die bundesweite Vereinheitlichung soll die Arbeit in diesen Netzknoten vereinfachen und die Gesamtkapazität steigern.

Kunden informiert Vodafone im Vorfeld per Brief, E-Mail oder Aushang. Auf einer speziellen Webseite stellt das Unternehmen zudem alle Umstellungstermine sowie Anleitungen und Hilfestellungen bereit. Während der nächtlichen Umstellung empfiehlt Vodafone, Router und Empfangsgeräte nicht vom Stromnetz zu trennen. Am Morgen sollten Nutzer prüfen, ob alle Sender wie gewohnt verfügbar sind und gegebenenfalls Favoritenlisten oder Aufnahmen neu einstellen.

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