Galaxy-Flaggschiffe verlieren schnell an Wert
Die Preise für Samsungs Galaxy-S-Serie sinken offenbar schneller als noch bei früheren Generationen. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals guenstiger.de am Beispiel des Galaxy S25. Demnach lag der Straßenpreis des Basismodells mit 128 GB bereits zum Marktstart rund 17 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung von 899 Euro. Zwei Monate später betrug die Differenz zur UVP bereits 29 Prozent.
Auch die größeren Modelle verzeichneten deutliche Abschläge. Das Galaxy S25+ mit 256 GB war zum Verkaufsstart rund 14 Prozent günstiger als die UVP von 1.149 Euro und unterschritt nach drei Monaten die Marke von 800 Euro. Beim Galaxy S25 Ultra fiel der Preis laut Analyse besonders stark: Händler boten die Version mit 256 GB zum Marktstart rund 21 Prozent unter UVP an, nach vier Monaten lag der günstigste Preis knapp 40 Prozent darunter.
Im Vergleich zur Vorgängerserie Galaxy S24 verlief der Preisverfall damit schneller. Während die S24-Modelle zum Start etwa 13 bis 14 Prozent unter der UVP lagen, waren die Abschläge bei der S25-Serie laut guenstiger.de deutlich höher. Besonders in den ersten zwei Monaten konnten Käufer spürbare Einsparungen erzielen.
Für kommende Modelle wie das erwartete Galaxy S26 deutet sich ein ähnliches Muster an. Erfahrungsgemäß sinken die Marktpreise neuer Samsung-Flaggschiffe bereits wenige Wochen nach Verkaufsstart deutlich unter die offizielle Preisempfehlung. Für den Handel erhöht dies den Preisdruck früh in der Vermarktungsphase, während preisbewusste Käufer von schnellen Marktanpassungen profitieren.