Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Studie zeigt vier Zukunftsszenarien für Payment 2035

Die Beratungsgesellschaft SRC analysiert, wie sich der europäische Zahlungsverkehr bis 2035 entwickeln könnte. Die Studie skizziert vier mögliche Szenarien und leitet strategische Optionen für Banken ab.
© (Quelle: DALL-E)

Wie könnte der Zahlungsverkehr in Europa im Jahr 2035 aussehen, und welche Rolle spielen Banken, KI-gestützte Dienste und ein möglicher digitaler Euro? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Zukunftsstudie „Bezahlen 2035“ der SRC Security Research & Consulting GmbH. Die Untersuchung beschreibt vier Entwicklungspfade, die zentrale technologische und regulatorische Trends zusammenführen.

Im Mittelpunkt stehen die Szenarien „Wallet World“, „Tanz der KI-Agenten“, „Digitaler Euro übernimmt“ und „Paneuropäische Coopetition“. Sie greifen Themen wie Tokenisierung, Automatisierung durch KI, die Weiterentwicklung regulatorischer Grundlagen wie PSD3, PSR und FiDA sowie unterschiedliche Ausprägungen europäischer Zusammenarbeit auf. SRC sieht darin mögliche Orientierungsgrößen für Kreditinstitute, die ihre Marktrolle in einem veränderten Ökosystem definieren müssen.

„Uns ging es darum, Kreditinstituten konkrete strategische Orientierung zu geben – für eine Zukunft, in der europäische Souveränität, KI und Kooperation neu austariert werden müssen“, sagt Markus Schierack, Geschäftsführer von SRC. Die Studie betont, dass nicht eine einzelne Technologie den Zahlungsverkehr prägen werde, sondern das Zusammenspiel von KI, Tokenisierung, Regulierung und marktwirtschaftlicher Dynamik.

Für Banken könnte nach Einschätzung der Autoren insbesondere die Kundenschnittstelle an Bedeutung gewinnen. Gefragt seien datenbasierte Mehrwertdienste und die Fähigkeit, neue Rollen in kooperativen Strukturen einzunehmen. Der digitale Euro könnte – je nach Ausgestaltung – zusätzliche Verschiebungen im Markt auslösen.

„Wir sehen mit allen Szenarien einen klaren Paradigmenwechsel im Payment-Ökosystem“, sagt Mirko Torgen Oesau, Leiter strategische Beratung und Vertrieb bei SRC. Entscheidend sei künftig weniger die Frage nach Dominanz einzelner Anbieter, sondern nach erfolgreichen Kooperationsmodellen zwischen etablierten und neuen Marktteilnehmern.

Die Studie basiert auf einer Kombination aus Desk Research, Experteninterviews, einer Online-Befragung und zwei Workshops, ergänzt durch eine strategische Wettbewerbssimulation mit rund 25 Teilnehmenden. Die Ergebnisse sollen in weitere Fachveranstaltungen, Diskussionen mit Verbänden und interne Strategieprozesse einfließen.

Neueste Beiträge

Angriff auf Amazon: JD.com startet Joybuy in Deutschland
In sechs europäischen Ländern – darunter auch Deutschland – startet JD.Com seinen Omline-Marktplatz Joybuy. Mit günstigen Preisen und einer eigenen Logistik will der chinesische Online-Riese den Marktführer Amazon angreifen.
3 Minuten
16. Mär 2026
O2 Telefónica wird Partner der ADAC Vorteilswelt
O2 Telefónica ist exklusiver Ferstnetz- und Mobilfunkpartner der digitalen ADAC Vorteilswelt. Damit erhält der Netzbetreiber für seine Angebote Zugang zu den 22 Millionen Mitgliedern des Automobilclubs.
2 Minuten
16. Mär 2026
Emporia wird an Xplora verkauft
Der norwegische Hersteller Xplora Technologies ist weiter in Einkaufslaune: Nach Doro wird jetzt mit Emporia noch ein Spezialist für Seniorentelefone übernommen. Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden.
3 Minuten
16. Mär 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Galaxy-Flaggschiffe verlieren schnell an Wert
Samsungs aktuelle Smartphone-Generation war schon kurz nach Marktstart deutlich unter UVP erhältlich. Eine Auswertung zeigt, wie stark die Preise in den ersten Monaten fallen – und was Käufer künftig erwarten können.
2 Minuten
17. Feb 2026
KI im Verkaufsgespräch: Der unsichtbare Dritte
Neue Assistenzsysteme analysieren Verkaufsgespräche in Echtzeit und geben Mitarbeitenden Hinweise zu Tarifen, Upgrades und Zusatzprodukten. Was technisch möglich wird, wirft im deutschen TK-Handel Fragen nach Akzeptanz, Datenschutz und Rollenverständnis auf.
4 Minuten
24. Feb 2026
Shopping-Apps werden zum zentralen Vertriebskanal
Mobile Anwendungen haben sich zu einem festen Bestandteil des Kaufverhaltens entwickelt. Eine Bitkom-Studie zeigt, wie stark sie inzwischen verbreitet sind und welche Bedeutung sie für den Vertrieb haben.
2 Minuten
17. Feb 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige