Test ADX Riva S: Luxus-Lautsprecher zum Mitnehmen

Riva S: Einfache Bedienung

Die Bedienung erfolgt über berührungsempfindliche und blau beleuchtete Tasten an der Oberseite, auf der Rückseite ist Platz für den USB-Port, wenn man Musik per USB-Stick zuspielen oder sein Smartphone über den Akku des Speakers laden möchte. Dort finden sich auch der leider proprietäre Ladestecker, ein Micro-USB-Eingang für Firmware-Updates und ein AUX-Eingang. Über diesen lässt sich auch ein Plattenspieler anschließen, ADX bewirbt den Lautsprecher explizit auch als Phono-Speaker. Tatsächlich verstärkte der Riva S die Tonsignale unseres Einsteiger-Turntables Sony PS-LX300H aus den 1990ern deutlich, ein wirklich überraschendes Ergebnis.
Seine volle Qualität spielt der Riva S aber bei hochauflösenden Musikdateien aus – denn der Hersteller hat ihm lobenswerter Weise den HiFi-Codec apt-X spendiert. Und auch Apple-Nutzer müssen nicht auf guten Klang verzichten, das Gerät unterstützt auch die Übertragung von AAC-Files per Bluetooth.
Den ersten Klangtest machten wir mit dem bei Fans nicht unumstrittenen 2014er Album „The Endless River“ der oben bereits erwähnten Pink Floyd. Bereits die ersten beiden Songs „Things left unsaid“ und „It’s what we do“ verlangen einem Lautsprecher alles ab, hier sollte im Idealfall der konstante Klangteppich aus langanhaltenden Tönen die spärlich einsetzenden Gitarrenakzente ebenso wenig überdecken wie die des filigranen Ride-Beckens. All das erledigte der kleine Bluetooth-Lautsprecher mit Bravour, beim Blindtest hätte man auch einen deutlich größeren Lautsprecher vermuten können.




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