Frequenzauktion: Netzbetreiber zahlen 5,1 Milliarden Euro

Neue Frequenzen für Stadt und Land

Vodafone, das am meisten Geld in die Hand nahm, ersteigerte 2x10 MHz im 700-MHz-Band, 2x10 MHz im 900-MHz-Band und 20 MHz (ungepaart) im 1,5-GHz-Band. Im 1,8-GHz-Bereich konnten sich die Düsseldorfer 2x25 MHz sichern.
Die Deutsche Telekom ersteigerte 2x10 MHz im 700-MHz-Band, 2x15 MHz im 900-MHz-Band sowie 20 MHz im 1,5-GHz-Band. Auch im 1,8-GHz-Bereich schlug der Konzern mit 2x15 MHz zu.
Telefónica wiederum hat sich zwei gepaarte Blöcke im 700-MHz-Bereich, zwei gepaarte Blöcke bei 900 MHz sowie zwei gepaarte Blöcke im 1,8-Gigahertz-Bereich gesichert. Im 1,5-Gigahertz-Bereich kam der Anbieter hingegen nicht zum Zug.
Die jeweiligen Frequenzen wurden von den Netzbetreibern für unterschiedliche Einsatzszenarien erworben: Generell eignet sich das Spektrum bei 700 MHz aus der sogenannten Digitalen Dividende 2 zum Ausbau des LTE-Netzes auf dem Land. Die ersteigerten Blöcke im 1,5 und 1,8-Gigahertz-Bereich dienen hingegen vor allem dem Ausbau von mobilem Breitband in dichter besiedelten Gebieten. Die Blöcke im 900-Megahertz-Bereich stellen wiederum die Qualität des bundesweiten GSM-Netzes für Sprache, SMS und schmalbandige Internetverbindungen sicher.



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