Das Samsung Galaxy A5 im Praxis-Test

TouchWiz und Android

Rasant ist der Datentransfer, der auch mit LTE-Tempo in der Cat 4 mit bis zu 150 MBit/s möglich ist. Auf den schnellen ac-Standard im WLAN muss der Käufer allerdings noch verzichten.
Die 13-Megapixel-Hauptkamera schießt unter normalen Lichtverhältnissen gute Bilder; bei einer Verschlechterung der äußeren ­Bedingungen werden diese allerdings schnell unscharf. Auch der LED-Blitz hilft da kaum.
Da die Linse auf der Rückseite des Gehäuses rund einen Millimeter hervorragt, könnte sie anfällig für Kratzer sein. Wie von Samsung gewohnt, gibt es diverse Bildmodi und zahlreiche Detaileinstellungen über die Bildmenüs.
Auch die geringe Auslöseverzögerung und der schnelle Autofokus fallen positiv auf.  Die Frontkamera hat 5 Megapixel Auflösung und reicht für schnelle Selfies qualitativ aus, da auch der Aufnahmewinkel schön breit ist. Videoaufnahmen mit der Hauptkamera haben HD-Auflösung und sehen entsprechend gut aus, allerdings ist der Ton sehr dumpf. 
Auf Android in der aktuellen Version 4.4 hat Samsung seine selbst entwickelte Benutzeroberfläche TouchWiz in der Ver­sion 3 aufgesetzt. Diese umfasst verschiedene Themen und ein Menü für Schnell­einstellungen, das in seiner Üppigkeit fast schon wieder überladen wirkt.
In der manchmal etwas langsamen Nachrichten-App, die einen eigenen Screen einnimmt, kann der Anwender seinen persönlichen Newsfeed zusammenstellen.
Der Akku ist mit 2.300 mAh ordentlich dimensioniert, seine Leistungen sind guter Durchschnitt. Im normalen Testbetrieb hielt er knapp zwei Tage durch. Praktisch ist der Ultra-Stromsparmodus, der im Notfall nur die Basisfunktionen gewährleistet und so die Laufzeit noch einmal deutlich verlängert.
 



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