Die besten Navi-Apps für Android

Keine Aussetzer mit der Routenplanung

Zur Ausstattung aller vier Apps zählen eine Tag- und eine abgedunkelte Nachtansicht sowie die Kartendarstellung in 2D und 3D (Google navigiert jedoch nur in 3D, die Kartenübersicht ist 2D). Außerdem arbeiten alle Apps sowohl im Hoch- als auch im Querformat – übersichtlicher ist die horizontale Ausrichtung. Bei der Menüführung überzeugt vor allem die App von TomTom, die es dem Benutzer durch große und verständliche Symbole leicht macht, sich zurechtzufinden. Allerdings reagiert die Software manchmal etwas träge auf die Touch-Eingaben.
In der Kerndisziplin – der Streckenplanung – versagte keine der getesteten Lösungen, alle vier Apps berechneten meist gute Routen. Oft gibt es jedoch nicht die optimale Route, gelungen ist daher der Ansatz von ALK, Google und Navigon: Die Apps schlagen jeweils bis zu drei verschiedene Routen vor und stellen sie auf der Karte gegenüber. So kann sich der Nutzer einen Überblick verschaffen und seine favorisierte Strecke wählen.
Die App von Navigon analysiert zudem den eigenen Fahrstil und soll nach einiger Zeit automatisch die persönlich am besten passende Route erkennen. Punkten kann TomTom mit seiner „IQ-Routes“-Technik, die weiß, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten bestimmte Strecken verstopft sind – und diese dann meidet.
Nach der Pflicht folgt die Kür
Noch wichtiger als historische Verkehrsdaten ist die aktuelle Verkehrslage, um die schnellste Route ausfindig zu machen. Nur Google bietet diese Information kostenlos – ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Bei den Apps von ALK, Navigon und TomTom fallen für Echtzeit-Verkehrsinfos zusätzlich zum Kaufpreis der App laufende Abo-Gebühren an; das (sehr gute) HD Traffic von TomTom kostet beispielsweise 29,99 Euro pro Jahr.



Das könnte Sie auch interessieren