Nokia 3, 5 und 6 starten in Deutschland

Hintergrund: Das Smartphone-Comeback von Nokia

HMD Global hatte sich Anfang Dezember 2016 die Rechte für die Nutzung der Handy-Marke Nokia gesichert. An dem Deal beteiligt waren die 2016 in Finnland gegründete HMD Global, die Foxconn-Tochter FIH Mobile als Produzent und Microsoft als bisheriger Rechteinhaber.
Nokia war von 1998 bis 2011 durchgehend Marktführer auf dem Handy-Markt, hatte dann aber mit ständig fallenden Marktanteilen zu kämpfen. Auf die Markteinführung des iPhone reagierten die Finnen zunächst überheblich und hatten dann keine passende Antwort parat.
Nokia entschied sich dann 2011 bei der Auswahl eines neuen Betriebssystems statt für Android für Microsofts Windows Phone. Nachdem die Marktanteile überschaubar blieben, übernahm Microsoft Nokias Handys-Sparte im April 2014. Auch damit blieb das Smartphone-Windows jedoch bei niedrigen einstelligen Marktanteilen.
Inzwischen kehrten die Namensrechte an Nokia zurück, das sich seit dem Verkauf der Handy-Sparte auf das Kerngeschäft als Ausrüster von Telekom-Netzen konzentriert hatte. Die Marke Nokia dürfte in vielen Märkten noch eine starke Strahlkraft besitzen.



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