Google startet "Mobile First"-Index

Tipps für Seitenbetreiber

Websites, die ein responsives Webdesign implementiert und die dynamische Bereitstellung ihrer Inhalte korrekt implementiert haben, werden keine großen Umstellungen vornehmen müssen. Um sich dennoch bestmöglich auf die Änderung einstellen zu können, gibt Google im Webmaster Blog  Seitenbetreibern Tipps.
  1. Sicherstellen, dass die mobile Version der Website ebenso wichtige, qualitativ hochwertige Inhalte enthält wie die Desktop-Variante. Dazu gehören Text, Bilder (mit ALT-Attributen) und Videos - in den üblichen crawl-baren und indexierfähigen Formaten.
  2. Strukturierte Daten sollten sowohl auf der mobilen als auch auf der Desktop-Version der Website vorhanden sein. Dafür müssen die URLs der mobilen Seiten verwendet werden.
  3. Metadaten sollten auf beiden Versionen der Website vorhanden sein. Der Title und die Metabeschreibungen etwa müssen in beiden Versionen aller Seiten der Website gleichwertig sein.
  4. Für die Verlinkung mit separaten mobilen URLs (m.-URLs) sind keine Änderungen notwendig. Für Seiten, die separate mobile URLs verwenden, sollten Links mit den Attributen rel=canonical und rel=alternate verwendet werden.
  5. hreflang-Links sollten für Mobile und Desktop getrennt genutzt werden und müssen auf mehrsprachigen Seiten überprüft werden.
  6. Der Hoster muss die potenziell erhöhte Crawl-Rate bewältigen können. Das betrifft keine responsiven Seiten, sondern nur Websites, bei denen sich die mobile Version auf einem separaten Host befindet, wie etwa m.example.com.
Google bewertet Seiten nach diesen Kriterien. Der neue Index ist ab sofort ausgerollt - zunächst für unbekannte Test-Seiten. Liegen hier dann positive Ergebnisse vor, wird der Prozess weiter ausgeweitet. Eine konkrete Timeline gibt es nicht.



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