Zwischen Chaos und Aufbruch: Panel zur Lage der ITK-Branche
Wie Systemhäuser mit Regulatorik, geopolitischer Lage, KI-Chaos und steigenden Preisen für Hard- und Software umgehen, ist Thema des Panels „Quo vadis, ITK-Branche?“ auf der communicate. Diskutiert wird außerdem, woran Transformationsprozesse immer wieder scheitern. Den Ausgangspunkt bildet die Frage, wo die Branche gerade steht: im absoluten Chaos oder lichtet sich alles?
Dazu kommen Fragen, die über die aktuelle Lage hinausgehen. Wohin steuert die Branche, wenn selbst Back-up, Firewall und Patch-Management im kleinen Mittelstand nicht ankommen? Kann sie dann mit Souveränität punkten? Und wovon lebt sie in fünf Jahren, wenn das klassische Projektgeschäft nicht mehr trägt?
Auf dem Podium diskutieren Sandra Balz (kiwiko), die das Panel zugleich moderiert, Daniel Brosend, Geschäftsführer der Nachrichtentechnik Bielefeld (NTB), und Lucas Knapp (EDNT). Knapp und Brosend sprechen auf der communicate auch in eigenen Beiträgen: Knapp zeigt am Dienstag, wie digitale Souveränität für Wiederverkäufer zum Geschäftsmodell wird, Brosend berichtet am Mittwoch um 13:00 Uhr, wie sein Systemhaus über 100 KI-Agenten in den Betrieb integriert hat.
Das Panel eröffnet am Mittwoch, 7. Oktober, um 11:00 Uhr den zweiten Tag auf dem communicate forum in Halle A4 der Hamburg Messe. Danach folgen Anke Schramm (freenet) mit ihrem Vortrag zum Handel, Brosend mit seinem Workshop und Thorsten Kraft (DOIT AG) zur Haftung bei KI-Agenten. Oliver Jansen (ecotel) fragt, ob es 2030 überhaupt noch eine Telefonanlage braucht, und Michael Blottnicki (Michael AG) zeigt, wie KI die Videoüberwachung sicherer und einfacher macht.
Die communicate ist seit diesem Jahr als eigener Hub Teil der leat con, die vom 6. bis 8. Oktober 2026 dort stattfindet. Das komplette Programm steht in der Übersicht und auf leatcon.com/communicate. Den Auftakt bildet die night of communicate am Vorabend, 5. Oktober, im MAZZA Hamburg.