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Lesedauer 3 Min.

Vodafone bringt Smartphone für Kinder ohne Social Media

Zum neuen Schuljahr startet Vodafone mit einem Kinder-Smartphone, das zunächst ohne Internet und soziale Netzwerke auskommt. Eltern können die Funktionen schrittweise freischalten und so die digitale Teilhabe kontrolliert begleiten.

Schon im Grundschulalter wünschen sich viele Kinder ein eigenes Smartphone. Eltern stehen dabei vor schwierigen Entscheidungen

© (Quelle: shutterstock /stockukraine)

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres nimmt auch die Diskussion um das erste eigene Handy für Kinder wieder Fahrt auf. Viele Eltern stehen dabei im Zwiespalt zwischen Erreichbarkeit und Schutz vor den Gefahren der digitalen Welt, allen voran den sozialen Netzwerken. Laut aktuellen Umfragen von Bitkom und Vodafone selbst halten nicht nur Eltern, sondern auch viele Jugendliche ein Social-Media-Verbot für Kinder in den ersten Jahren für sinnvoll.

Vodafone erweitert deshalb sein Portfolio um ein spezielles Einsteiger-Smartphone. Das HMD Fusion X1 wurde gemeinsam mit Xplora entwickelt und kommt auf Wunsch ohne Internetzugang und Social-Media-Apps. Über eine Eltern-App lassen sich Funktionen wie Messenger, Spiele oder Lern-Apps schrittweise freischalten. Auch Kontakte, Standortfunktionen und Bildschirmzeiten können kontrolliert werden. So sollen Kinder digitale Kompetenzen nach und nach erwerben, während Eltern Transparenz und Steuerungsmöglichkeiten behalten.

„Handys sind für unsere Kinder unverzichtbar, denn sie bringen Sicherheit und bedeuten digitale Teilhabe“, sagt Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland. „Wir können unsere Kinder nicht von der digitalen Welt ausschließen, aber wir tragen die Verantwortung, sie auf diesem Weg sicher zu begleiten.“

Neben dem neuen Modell bietet Vodafone weiterhin Alternativen wie Kinder-Smartwatches oder einfache Tastenhandys an. Damit will der Netzbetreiber Eltern unterschiedliche Optionen an die Hand geben, um den Einstieg in die mobile Welt individuell gestalten zu können. Das HMD Fusion X1 ist ab sofort online und in den Shops erhältlich.

Hintergrund: Ausgaben für das digitale Kinderzimmer

Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass Eltern in Deutschland im Schnitt rund 503 Euro pro Jahr für die digitale Ausstattung ihrer Kinder ausgeben. Etwa 362 Euro entfallen auf Geräte wie Smartphone, Laptop oder Spielkonsole, weitere 141 Euro auf Mobilfunkverträge, Lern-Apps und Computerspiele. Die Ausgaben steigen deutlich mit dem Alter der Kinder: Bei Jugendlichen ab 13 Jahren geben Eltern fast 450 Euro allein für Hardware aus.

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