Telefónica-Chef Haas kündigt Preiserhöhungen für Mobilfunktarife an

1&1 und Freenet: Keine Pläne für Preiserhöhungen

Diese ersten Vorstöße könnten also lediglich Vorboten einer neuen Entwicklung sein, die TK-Produkte in Deutschland wieder deutlich teurer werden ließe. Entsprechend zurückhaltend äußerte sich auch der Wettbewerb auf entsprechende Nachfragen. Die Deutsche Telekom teilte dem "Handelsblatt" lediglich mit, sie halte sich alle Optionen offen. Ein Sprecher von Vodafone sagte, dass man zu künftigen Entwicklungen bei der Preisgestaltung üblicherweise keine Aussage treffe. Allerdings verwies er darauf, dass "die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen in den vergangenen Jahren stetig günstiger geworden" seien.
Im Gegensatz zu den drei etablierten Netzbetreibern kommt vom Telekommunikationsanbieter 1&1 ein klares Nein zu teureren Tarifen. "Bei Mobilfunktarifen planen wir keine Preiserhöhungen", sagte eine Firmensprecherin. 1&1 hat derzeit noch kein eigenes Netz, baut dieses aber gerade auf und will es im Herbst freischalten. Bisher greift 1&1 vor allem auf das O2-Handynetz zurück und zahlt dafür Miete.
So ein Geschäftsmodell hat auch Freenet. Dessen Sprecherin sagte: "Wir haben aktuell keine Pläne zur Anpassung unserer Preise."




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