EU 23.03.2015, 08:43 Uhr

Abschaffung der Roaming-Gebühren verschiebt sich

Die geplante Abschaffung der Roaming-Gebühren ist erstmal vom Tisch, zumindest soll ab Mitte 2016 eine Zwischenlösung die Geldbeutel der EU-Bürger etwas entlasten.
Mann und Frau schauen auf eine Karte während er telefoniert
(Quelle: Telecom Handel)
Während die Kunden zu Hause dank Allnet-Flatrates sorgenfrei telefonieren, simsen und surfen können, schrecken viele immer noch vor dem Gebrauch von Smartphone oder Tablet im Ausland zurück.
Denn auch wenn die EU seit 2007 sukzessive die maximal zulässigen Gebühren für Telefonie gesenkt hat und auch SMS (seit 2009) und mobile Datennutzung (seit 2012) inzwischen gedeckelt sind – schon in einem einwöchigen Urlaub können bei normaler Nutzung des Mobiltelefons zusätzliche Gebühren im hohen zweistelligen Bereich auflaufen.
Seit 2014 zahlen Kunden im EU-Basistarif innerhalb der Europäischen Union pro Minute 19 Cent bei abgehenden und 5 Cent bei ankommenden Gesprächen, 6 Cent pro SMS und 20 Cent je übertragenes Megabyte; hinzu kommt jeweils noch die landesübliche Mehrwertsteuer.



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