Netzbausbau 29.07.2019, 15:45 Uhr

Vodafone meldet LTE-Abdeckung von 94,5 Prozent

Der Düsseldorfer Netzbetreiber Vodafone hat die ersten 5G-Standorte in Betrieb genommen und arbeitet mit Hochdruck am weiteren Ausbau des LTE-Netzes.
(Quelle: Vodafone )
Vodafone meldet Fortschritte beim Netzausbau in Deutschland. Wie bereits berichtet, hat der Düsseldorfer TK-Konzern nun die ersten 25 5G-Stationen mit 60 Antennen in Großstädten und in kleineren Gemeinden in Betrieb genommen. Dafür nutzt Vodafone schon jetzt verfügbare Frequenzen im 3,5-Gigahertz-Bereich. Kunden können fortan in diesen Gebieten - mit den entsprechenden Smartphones und Tarifen - den neuen Datenturbo nutzen. Im August sollen es dann 50 5G-Stationen mit 120 Antennen sein.
„Alles was groß werden will, muss einmal klein beginnen“, so CEO Hannes Ametsreiter. „Wir wollen mit den ersten 5G-Stationen lernen, wann und wo unsere Kunden 5G schon heute benötigen, um unseren weiteren Ausbau zu optimieren.“ Bis zum Ende des Jahres 2020 will Vodafone 10 Millionen Menschen mit 5G erreichen, bis zum Ende des Jahres 2021 sollen es rund 20 Millionen sein.
Was den LTE-Ausbau anbelangt, hat Vodafone eigenen Angaben zufolge seit Jahresbeginn 2.700 LTE-Bauprojekte abgeschlossen - und so eine Fläche von 8.000 Quadratkilometern erstmals mit der 5G-Vorgängertechnologie versorgen können. 1,3 Millionen Menschen könnten hiervon profitieren, betonte das Unternehmen. Wie die Düsseldorfer betonten, erreiche man nun 94,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit LTE. Bis zum Ende des Geschäftsjahres sollen 2.600 weitere LTE-Bauprojekte folgen.
Auch das Maschinennetz Narrowband IoT breitet sich aus: Es funkt laut Vodafone nun auf einer Fläche von 83 Prozent in Deutschland. Und mit seinem Kabel-Glasfaser-Netz will Vodafone - nach der genehmigten Übernahme von Unitymedia - in den nächsten drei Jahren Gigabit-Geschwindigkeiten für 25 Millionen Haushalte verfügbar machen.



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