communicate-Programm 2026 ist online
Wer sich vorab einen Überblick verschaffen möchte, wer bei der communicate 2026 auf der leat con in Hamburg spricht, kann das ab sofort tun: Das Programm ist auf leatcon.com/communicate online abrufbar.
Dienstag, 6. Oktober, startet Alexander Seyferth (Gamma Sales) mit einem Blick nach Großbritannien, wo Cloud- und KI-Adaption bereits weiter sind als in Deutschland. Danach erklärt Thomas Muschalla (Enreach), wie Agentic AI das Channel-Geschäft verändert. Am Nachmittag zeigt Dean Koenning (Voico) live auf der Bühne, wie in wenigen Minuten ein funktionierender Sprachagent entsteht, Falk Thorwarth (Tele Thorwarth) plädiert für vernetzte Kompetenz statt Insellösungen, und Lucas Knapp (EDNT) zeigt, wie digitale Souveränität für Wiederverkäufer zum eigenen Geschäftsmodell wird. Sebastian Saeger (Wildix) fragt, was KI in Kommunikation und internen Prozessen jenseits des Hypes tatsächlich leisten kann, und Jürgen Rohr (Plusnet) widmet sich der Vermarktung von Glasfaser.
Mittwoch, 7. Oktober, eröffnet das Panel „Quo vadis, ITK-Branche?“ mit Sandra Balz (kiwiko) und Daniel Brosend (NTB) den Tag. Danach zeigt Anke Schramm (freenet), warum Kaufentscheidungen zunehmend außerhalb klassischer Handelsumgebungen entstehen und wie sich der Handel darauf einstellen muss. Daniel Brosend berichtet im Anschluss, wie sein Systemhaus über 100 KI-Agenten mit 45 Mitarbeitenden zu einem replizierbaren Betriebsmodell verbunden hat. Thorsten Kraft (DOIT AG) beleuchtet eine Frage, die viele Systemhäuser bisher kaum auf dem Schirm haben: Wer haftet eigentlich, wenn ein KI-Agent unter dem eigenen Namen läuft? Den Tag schließt Michael Blottnicki (Michael AG) mit einem Workshop dazu, wie KI Videoüberwachung sicherer macht, ohne DSGVO und EU AI Act aus dem Blick zu verlieren.
Donnerstag, 8. Oktober, eröffnet Boris Boden mit einem Blick auf 6G und die Frage, warum es beim nächsten Mobilfunkstandard um mehr als Technik geht. Uwe Lindmüller (Wildix) zeigt, wie Revenue Intelligence unsichtbare Daten in messbare Resultate verwandelt, und Holger Pellmann (Michael AG) trennt Marketingversprechen und Realität beim Glasfaserausbau für Unternehmen.
Abseits der harten ITK-Themen sorgt Nik Gledic am Dienstag mit seinem Workshop „Kommunikation, die Brücken baut: Konflikte klug meistern“ für einen Soft-Skill-Programmpunkt im communicate forum.
Wer über den eigenen Programmbereich hinausblickt, findet auch auf den Nachbarbühnen der leat con Vorträge mit direktem ITK-Bezug. Sven Thomsen, CIO des Landes Schleswig-Holstein, spricht auf der Install Stage über digitale Souveränität und offene Innovation. Nikolaus von Johnston (Savecall) zeigt dort am selben Tag, warum ein einzelner KI-Aufruf 60 bis 70 Netzwerk-Calls auslöst und Konnektivität dadurch vom Commodity zum Engpass wird. Björn Jensen, der 2023 selbst die Nachfolge bei seinem früheren Unternehmen macom geregelt hat, spricht dort über Unternehmensnachfolge im Zeitalter der AV/IT-Konvergenz.
Mit sieben Bühnen und rund 200 Vorträgen und Workshops lohnt sich für Besucher ohnehin ein Blick über den eigenen Hub hinaus, etwa bei den Side Events abseits der Messehallen.
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