Das sind die besten Mobilfunkanbieter 2020

Mobilcom-Debitel liegt knapp hinter O2

Richtig gut schneidet erneut Mobilcom-Debitel ab. In sieben Disziplinen wird der Provider von seinen Fachhandels- und Franchise-Partnern besser bewertet als der Wettbewerb – im Vorjahr war es allerdings noch eine mehr. Insgesamt reicht das Votum der Leser für die Gesamtnote 2,86. Fünf Einzelsiege aus dem Vorjahr kann Mobilcom-Debitel verteidigen. So setzt sich die Freenet-Tochter bei den Themen „Einsicht in Kundendaten“ sowie „Chancengleichheit bei der VVL“ einmal mehr an die Spitze des Feldes – und das bereits zum siebten Mal in Folge. Auch für das Freischaltungssystem, die (kostengünstige) Bereitstellung von Shop-Möbeln sowie „WKZ, Boni und Sonderzahlungen“ heben die Handelspartner das Unternehmen – wie bereits in den Jahren zuvor – auf Rang eins. Zwei neue Disziplinen ergänzen das Leistungsportfolio von Mobilcom-Debitel: „Reklamationsbearbeitung/Kulanz“ sowie „Möglichkeit für individuelle Preisnachlässe“. Verloren hat Mobilcom-Debitel hingegen den bisherigen Spitzenplatz bei den „verkaufsfördernden Aktionen (Incentives)“, der „Zusammenarbeit mit dem persönlichen Ansprechpartner“ sowie der (fairen) Multichannel-Strategie. 
Das beste Mobilfunknetz hat nach Ansicht der ­Leserwahl-Teilnehmer noch immer die Deutsche Telekom. Die Bonner erhalten die Note 2,3, ­gefolgt von Vodafone mit der Note 2,8 und Telefónica mit der Note 3,5.
Quelle: TH
Die Telekom gewinnt wie auch 2019 fünf Einzelwertungen – sowie (wie seit vielen Jahren) den Sonderpreis für das beste Mobilfunknetz in Deutschland. Stolz sein kann der Anbieter auf den Sieg in der Kategorie „Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit“, der seit 2014 durchgehend an die Bonner geht. Auch beim Thema Schulungen ist die Telekom schon immer eine sichere Bank: In den letzten sechs Leserwahlen gewann die Telekom in dieser Kategorie fünfmal, und auch diesmal geht der Preis für das beste Weiterbildungskonzept an den magentafarbenen Netz­betreiber. Die weiteren drei Einzelsiege hat sich die Telekom in diesem Jahr jedoch neu erkämpft: Dazu zählen die Unterstützung beim Endkundenmarketing, die ­Aktivitäten rund um Incentives und ­Werbeaktionen sowie die – für die Handelspartner faire – Multichannel-Strategie. Ebenfalls drei Disziplinen musste die Telekom hingegen an den Wettbewerb abgeben. So reicht es für die Bonner nur noch für einen (immer noch sehr guten) zweiten Rang in den Kategorien „Möglichkeiten für Cross- und Up-Selling“, „Hardware-Versorgung“ sowie (faire) „Einbindung der Handelspartner bei der Übernahme von Servicetätigkeiten“. 
Nur knapp hinter der Telekom kann sich Vodafone platzieren. Die Düsseldorfer werden vor allem vom Fachhandel seit Jahren für ihre vergleichsweise hohen Provisionszahlungen geschätzt – dafür müssen die Partner aber auch mit einer strengen Never-Payer-Regelung leben. Nur zwei Disziplinen gewinnt Vodafone, diese aber dafür haushoch: So setzt sich der Netzbetreiber sowohl bei der Höhe der Abschlussprovision bei Neuverträgen als auch bei der Höhe der Provision bei Vertragsverlängerungen an die Spitze des Feldes. Sehr gute Noten erhält Vodafone ferner für sein Schulungsangebot – auf die Telekom, den Sieger in dieser Disziplin, fehlen nur wenige Prozentpunkte.


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